Die Aktie von Fresenius setzt ihren Erholungskurs nach der jüngsten Korrektur fort. Zuletzt gelang dabei auch der Sprung über einen wichtigen charttechnischen Widerstand. Das Papier profitiert nicht zuletzt auch von positiven Analystenkommentaren.
Fresenius bleibt für die US-Investmentbank JPMorgan ein klarer Favorit. Nach Gesprächen mit der Investor-Relations-Abteilung belässt Analyst David Adlington die Aktie auf "Overweight" mit einem Kursziel von 55,20 Euro. Zudem steht der Wert auf der "Analyst Focus List" der US-Bank. Beim Medizinkonzern laufe alles nach Plan, so Adlington in seinem Ausblick auf die Quartalszahlen, die am 4. November veröffentlicht werden. Die Verantwortlichen hätten in den Gesprächen entspannt geklungen und fühlten sich mit den Konsensschätzungen wohl. Zwar hätten sich die Papiere von den Verlusten infolge der Sorgen um die deutsche Gesundheitsreform leicht erholt, doch notierten sie weiterhin mit einem Abschlag, der die Wachstumschancen außer Acht lasse. Unter den Branchenwerten ist Fresenius für den Experten der klare Favorit. Die Aktie steht damit klar im Fokus der Analysten.
Auch Deutsche Bank Research bleibt optimistisch: Vor den Zahlen bleibt die Einstufung auf "Buy", das Kursziel liegt bei 56 Euro. Analyst Falko Friedrichs erwartet in seiner am Freitag veröffentlichten Studie erneut ein solides Zahlenwerk des Konzerns. Er rechnet mit einem organischen Umsatzplus von fünf Prozent und einem Anstieg des bereinigten Gewinns je Aktie um zwölf Prozent. Außerdem sei eine leichte Anhebung der Jahresziele möglich.
Charttechnisch ist der Aktie von Fresenius im Zuge der jüngsten Erholungsbewegung die Rückeroberung der 200-Tage-Linie gelungen. Damit rückt das Augusthoch bei 48,48 Euro wieder näher. Investierte Anleger bleiben mit einem Stopp bei 34,50 Euro dabei.
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