Bei Fresenius, dem Gesundheitskonzern aus dem DAX, steht an der Konzernspitze ein Wechsel an. Wie das Unternehmen am Donnerstagabend nach einer Sitzung des Aufsichtsrats mitteilte, rückt Marc-Alexander Mahl zum 1. November in den Konzernvorstand auf. Dort wird er die Sparte Fresenius Kabi verantworten.
Er löst Pierluigi Antonelli ab, der das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlässt. Mit dieser Personalie wird die Führung der Sparte Kabi neu geordnet, und zwar schon zum 1. November.
Wolfgang Kirsch, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Fresenius, erklärte dazu: „Ich freue mich, dass wir mit Marc-Alexander Mahl einen anerkannten Mediziner und erfahrenen Manager mit mehr als 20 Jahren Führungserfahrung bei Fresenius für den Konzernvorstand gewinnen konnten. Mit den Geschäftsbereichen Pharma und Nutrition verantwortet er bereits heute zwei strategisch wichtige Geschäfte und hat deren Ausrichtung im Rahmen von #FutureFresenius bereits wesentlich mitgeprägt. Jetzt geht es um den konsequenten Ausbau der Wachstumsvektoren Biopharma, MedTech und Nutrition. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit in erweiterter Rolle und sind überzeugt, dass er den bisherigen Wachstumspfad aller Geschäfte bei Fresenius Kabi fortschreiben wird.“
Neben dem Vorstandswechsel setzt der Aufsichtsrat zugleich auf Kontinuität im Finanzressort. Der Vertrag von Finanzvorständin Sara Hennicken wurde um fünf Jahre bis 2032 verlängert, sie bleibt damit für einen langen Zeitraum an Bord. Die Managerin verantwortet das Finanzressort bereits seit September 2022 und steht damit seit gut vier Jahren an der Spitze dieses Ressorts.
Nach der Korrektur zuletzt zeigte sich die Aktie von Fresenius in den vergangenen Tagen wieder stärker. Sie notiert nur noch knapp unter der 200-Tage-Linie. Gelingt nun der Sprung darüber, wäre dies ein neues klares positives Signal. Investierte Anleger bleiben mit einem Stopp bei 34,50 Euro dabei.
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