Das ist Ihre Erfolgsstrategie für schwache Börsen
Foto: Thomas Ollendorf, Deutsche Telekom AG
05.08.2019 Maximilian Völkl

Deutsche Telekom muss vor Gericht - sollten sich Anleger Sorgen machen?

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Deutsche Telekom

Trotz der Genehmigung der Fusion von T-Mobile US und Sprint durch das US-Justizministerium (DoJ) bleibt die US-Tochter bei der Deutschen Telekom weiter im Mittelpunkt. Durch die Klage der Bundesstaaten geht die Hängepartie weiter. Bis zum endgültigen Abschluss des Zusammenschlusses gibt es nach wie vor viel zu tun.

13 US-Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington haben gegen die Fusion geklagt. Ende vergangener Woche kam mit Texas erstmals auch ein republikanisch regierter Staat hinzu. Die Bedenken der Kläger: weniger Wettbewerb, höhere Preise und weniger Qualität und Innovation. Sie rechnen mit Mehrkosten von insgesamt mindestens 4,5 Milliarden Dollar für die Kunden.

Durch den Deal mit Dish versucht T-Mobile US die Bedenken zu zerstreuen. Doch die britische Medienaufsichtsbehörde hat laut Wirtschaftswoche in einer Studie ermittelt, dass die Preise bis zu 20 Prozent steigen, wenn ein vierter Telekomanbieter den Markt verlässt. Die Kunden würde das hart treffen, zumal die Preise in den USA ohnehin hoch sind.

Was entscheidet das Gericht?

Offen bleibt, ob sich das Gericht nach der Genehmigung durch das DoJ gegen die Regierung stellen wird. Das ist unwahrscheinlich – aber nicht ausgeschlossen. Zuletzt wurde der Zusammenschluss von AT&T und Time Warner genehmigt – trotz Veto des DoJ. Eine Entscheidung darüber wird allerdings erst im Oktober fallen. Und sollte danach Berufung eingelegt werden, könnte die Hängepartie selbst danach noch weitergehen.

Deutsche Telekom (WKN: 555750)

Das Ja des DoJ war ein großer Schritt, bis zur Finalisierung des Deals ist es aber noch immer ein weiter Weg. Die T-Aktie benötigt nun weitere Impulse, um die 15-Euro-Marke nachhaltig überwinden zu können. Für Konservative bleibt die Dividendenperle interessant. Der Stopp bleibt bei 12,50 Euro.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Deutsche Telekom.

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