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19.05.2021 Carsten Kaletta

Deutsche Bank: "Erwarte für zweite Jahreshälfte kräftigen Aufschwung"

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Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ist weiter im Aufwind. So soll es nach Aussagen von Konzern-Chef Christian Sewing auch im zweiten Quartal gut laufen. Der Geschäftsverlauf bestärke den Vorstand, 2021 Erträge „auf dem hohen Niveau des vergangenen Jahres zu erreichen“, so Sewings Worte in seiner Rede zur Online-Hauptversammlung am 27. Mai, die am Mittwoch vorab veröffentlicht wurde.

Die Zuversicht sei auch dadurch begründet, da die Bank "für die zweite Jahreshälfte einen kräftigen Wirtschaftsaufschwung" erwarte, "sobald sich das Leben dank höherer Impfquoten wieder normalisiert", führt der Deutsche-Bank-Boss aus.

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres hatte die Deutsche Bank so gut abgeschnitten wie seit sieben Jahren nicht und damit den Grundstein für den angestrebten Gewinn im Gesamtjahr gelegt. Der Vorstand erntet die Früchte eines radikalen Konzernumbaus. "Nach drei Jahren sind wir noch nicht am Ziel - aber wir sind sehr weit vorangekommen", bilanzierte Sewing. "Wir haben noch Baustellen - wir haben aber auch viele Baustellen bereits schließen können."

Aufsichtsratschef Paul Achleitner befand in seinem ebenfalls vorab veröffentlichten Redetext zu dem Aktionärstreffen: "Die Stabilität unserer Bank steht nicht mehr in Frage, viele, wenn auch nicht alle Probleme vergangener Jahre sind abgearbeitet." Die Deutsche Bank habe auf einen Pfad zu "nachhaltiger Profitabilität" zurückgefunden. "Auch wenn der Aktienkurs noch nicht da ist, wo wir ihn uns wünschen, so zeigt er doch in die richtige Richtung - sowohl in absoluten Zahlen als auch im Branchenvergleich", sagte Achleitner.

Den Aktionären macht die Unternehmensführung nach zwei Nullrunden bei der Dividende weiter Hoffnung auf bessere Zeiten: "Wir nehmen uns fest vor, dass wir im nächsten Jahr an dieser Stelle endlich wieder eine Dividende vorschlagen können", bekräftigte Sewing. "Wir stehen weiterhin fest zu unserem Ziel, eine Eigenkapitalrendite von acht Prozent nach Steuern zu erwirtschaften. Und dann ab dem kommenden Jahr fünf Milliarden Euro an Sie, unsere Aktionärinnen und Aktionäre, auszuschütten." Im ersten Quartal 2021 hatte die Deutsche Bank für eine künftige Gewinnausschüttung 300 Millionen Euro zur Seite gelegt.

Die Aktie gewinnt am Mittwoch gegen den Markt-Trend rund ein halbes Prozent und notiert bei 11,82 Euro.

Deutsche Bank (WKN: 514000)

Auch DER AKTIONÄR ist für die Deutsche Bank weiter optimistisch gestimmt. So sind die (konjunkturellen) Aussichten für die Großbank positiv, überdies sind Sentiment und Momentum derzeit ganz klar auf der Seite der Aktie. Überwindet das Papier die charttechnisch wichtige Hürde bei 12 Euro, sind weitere Kurssteigerungen absehbar. Investierte Anleger geben daher kein Stück aus der Hand.

(Mit Material von dpa-AFX)