Amundi Deutschland warnt vor einem Abwärtsszenario aus steigenden Ölpreisen, höheren Zinsen und Enttäuschungen im KI-Sektor. Während Anleger heute noch Tech-Aktien favorisieren, könnten Gold- und Minenaktien im kommenden Hochinflationsumfeld zum gefragten Schutz-Asset werden.
Die Experten von Amundi Deutschland haben ein Abwärtsszenario erstellt, dessen Wahrscheinlichkeit mit 25 Prozent eingestuft wird. Das Szenario: Der Ölpreis wertet überproportional auf; zudem sind die Zentralbanken gezwungen, die Leitzinsen weiter anzuheben. Parallel hierzu kommt es im Bereich KI/Technologie zu Enttäuschungen.
Gemäß der Auffassung des Vermögensverwalters stünde in einem derartigen Szenario Risikovermeidung im Vordergrund, was mit einer Marktkorrektur einhergehen würde. Bezüglich KI sei daher die Vermeidung von Konzentrationsrisiken entscheidend. Amundi Deutschland hat daher Absicherungen eingebaut. Insgesamt sollten Investoren in Zeiten der Inflation stärker auf Sachwerte setzen und traditionelle Absicherungen überdenken. Ein breites Schutzinstrumentarium umfasse auch Gold, Devisen, alternative Anlagen und Absicherungsstrategien.
Ich meine: Die massiven Fondszuflüsse in den Tech- und KI-Aktien-Sektor im ersten Halbjahr 2026 haben verhindert, dass große Kapitalströme ihren Weg zu den Minenaktien finden konnten. Mittelfristig ist jedoch ein Hochinflationsszenario absehbar, in welchem Goldminenaktien zu Inflationsschutz-Assets avancieren dürften. Und dann droht ein Umdenken (= „raus aus KI und rein in Gold und Minenaktien“). Weitere Informationen finden sich jetzt im Aktien-Report „Skyfall“.
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