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Der heimliche Überflieger KUKA: Aktie jetzt noch kaufen?

Der heimliche Überflieger KUKA: Aktie jetzt noch kaufen?
Foto: Börsenmedien AG
Marion Schlegel 17.02.2015, 10:48 Marion Schlegel
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Keine Aktie hat sich im MDAX im zurückliegenden Jahr so gut entwickelt wie KUKA. Das Papier hat insgesamt 85 Prozent hinzugewonnen, während die Nummer zwei, Deutsche Annington, lediglich ein Plus von 71 Prozent vorweisen. Betrachtet man den langfristigen Chart von KUKA, so erkennt man, dass das Papier seit Ende 2011 mit einer längeren Verschnaufpause im Jahr 2013 wie an der Schnur gezogen nach oben geklettert ist. Erst vor wenigen Tagen hat die Aktie bei 70,50 Euro ein neues Allzeithoch erreicht. Unterstützung erhält die KUKA-Aktie vom Novemberhoch 2014 bei 63,44 Euro. Seit der Empfehlung des AKTIONÄR im August 2013 hat sich der Wert mittlerweile nahezu verdoppelt. Das Papier hat sein Potenzial aber keineswegs bereits ausgeschöpft. DER AKTIONÄR sieht das nächste Kursziel bei 85 Euro. Anleger sichern ihre Position mit einem Stopp bei 51,50 Euro nach unten ab.


Citigroup hebt den Daumen
Auch einige Analysten haben KUKA erneut einem genaueren Check unterzogen. Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für KUKA nach einer Investorenveranstaltung von 65 auf 77 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Roboter- und Maschinenhersteller zeichne sich durch starkes, strukturell bedingtes Wachstum in der Sparte Automation sowie eine ausgewogenere Umsatzverteilung aus, so Analyst Bilal Aziz in einer Studie vom Dienstag. Die Profitabilität dürfte auch über 2015 hinaus signifikant steigen. Die Aktie bleibe einer seiner "Top Picks" im Investitionsgütersektor.


Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat KUKA hingegen mit "Neutral" und einem Kursziel von 69 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Neuerlichen Daten zufolge gebe es wenig Grund für Zuversicht in eine nachhaltige zyklische Erholung der Weltwirtschaft, schrieb Analystin Daniela Costa in einer am Montag veröffentlichten Studie zum Industriegütersektor. In ihre Schätzungen für den Roboterhersteller habe sie nun den Zukauf von SwissLog vom Dezember eingearbeitet. Die Aktien seien allerdings in den vergangenen drei Monaten schon um 25 Prozent gestiegen und zugleich gebe es Unternehmen mit interessanteren Risiko/Ertragsprofilen innerhalb der Branche.


(Mit Material von dpa-AFX)

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