Einstiegschance – bei diesen 11 Top-Aktien
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06.06.2019 Nikolas Kessler

Commerzbank: Plötzlich kehrt die Fantasie zurück

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Die Aktie der Commerzbank hat sich am Donnerstagmittag aus der Verlustzone befreit und ist mit bis zu vier Prozent Kursplus an die MDAX-Spitze geklettert. Hintergrund sind neu angefachte Spekulationen über eine Fusion mit dem niederländischen Rivalen ING. Die Volatilität der Aktie bleibt dabei allerdings hoch.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, prüft die deutsche Regierung eine Fusion der Commerzbank mit der niederländischen ING als eine Möglichkeit ein europäisches Branchenschwergewicht zu schaffen. Der niederländische Finanzminister Wopke Hoekstra und der Staatssekretär von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), Jörg Kukies, hätten im Mai darüber diskutiert.

Erst Ende April hatten die Commerzbank und die Deutsche Bank einen angedachten Zusammenschluss begraben. Bereits da waren die ING und auch die italienische Unicredit als mögliche Interessenten an der Commerzbank im Gespräch. Die Unicredit hat sich zwischenzeitlich jedoch aus dem Rennen zurückgezogen (DER AKTIONÄR berichtete).

Von der Hoffnung auf eine Fusion der beiden deutschen Geldhäuser hatten insbesondere die Commerzbank-Aktien profitiert. Sie sind im April bis auf 8,26 Euro geklettert, waren anschließend aber wieder unter Druck geraten. Neben dem schwachen Gesamtmarkt war insbesondere die entweichende Übernahmefantasie schuld. Seit Jahresanfang liegt die Aktie derzeit noch rund 14 Prozent vorne.

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Frische Impulse für die Aktie

Unterstützt von den neu angefachten Fusionsgerüchten ist die CoBa-Aktie am Donnerstagmittag um bis zu vier Prozent nach oben gesprungen. Einen Teil der Gewinne musste sie anschließend jedoch wieder abgeben. Nach dem Hin und Her der vergangenen Wochen reagieren die Anleger aktuell noch zurückhaltend. Angesichts der latenten Übernahmefantasie hatte DER AKTIONÄR bislang an der Trading-Empfehlung für die Commerzbank festgehalten. Investierte Anleger bleiben weiterhin dabei.

Mit Material von dpa-AFX.

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