Salesforce hat seine Zahlen für das vierte Quartal sowie für das gesamte Geschäftsjahr 2026 vorgelegt und die Erwartungen am Markt übertroffen. Der SAP-Konkurrent konnte sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz zulegen. Dennoch gibt die Aktie im nachbörslichen Handel um knapp vier Prozent nach. Die KI-Sorgen belasten den Kurs des amerikanischen Software-Konzerns weiter.
Im Schlussquartal des abgelaufenen Fiskaljahres erzielte das Unternehmen aus San Francisco einen Gewinn von 3,81 US-Dollar je Aktie. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 3,05 US-Dollar pro Anteilschein gerechnet. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum, in dem Salesforce noch 2,78 US-Dollar je Aktie verdient hatte, ergibt sich damit ein deutlicher Anstieg. Und auch auf der Umsatzseite setzte der SAP-Konkurrent sein Wachstum weiter fort: Die Erlöse kletterten von 9,99 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal auf 11,2 Milliarden US-Dollar. Damit lag der amerikanische Konzern leicht über den Prognosen von 11,19 Milliarden US-Dollar.
Für das Gesamtjahr 2026 geht Salesforce davon aus, dass man einen Gewinn je Aktie von 12,52 US-Dollar ausweisen kann. Die Markterwartungen lagen zuletzt bei 11,77 US-Dollar. Im Geschäftsjahr zuvor hatte der Gewinn noch 10,20 US-Dollar je Aktie betragen. Der Jahresumsatz stieg von 37,9 Milliarden US-Dollar auf 41,5 Milliarden US-Dollar und traf damit nahezu exakt die Analystenschätzungen von 41,49 Milliarden US-Dollar.
Der Befreiungsschlag bei Salesforce scheint trotz der durchaus guten Zahlen vorerst auszubleiben. Da sich weiterhin keine Trendwende im schwachen Chartbild andeutet und die Sorgen, dass die Künstliche Intelligenz eine große Herausforderung für das Software-Unternehmen darstellt, berechtigt sind, drängt sich hier weiterhin kein Einstieg auf. Auch die Aktie des deutschen Rivalen SAP ist aus den gleichen Gründen aktuell kein Kauf.
Heute, 22:24