100 Prozent mit diesen 7 Aktien?!
Foto: Börsenmedien AG
15.07.2016 Andreas Deutsch

Commerzbank, Deutsche Bank und Co: Konkurrenz top - Boost für die Aktien?

-%
Commerzbank

Die europäischen Bankaktien halten sich am Freitag in einem schwächelnden Börsenumfeld überdurchschnittlich gut. Der Grund: Eine weitere US-Bank hat starke Zahlen vorgelegt.

Neigt sich die Durststrecke bei den Banken dem Ende zu? Nach JPMorgan hat am Freitag Citigroup deutlich besser als erwartete Zahlen vorgelegt. Der Konzern verdiente 1,24 Dollar pro Aktie, die Analysten hatten lediglich mit 1,10 Dollar gerechnet.

Derweil traf Wells Fargo mit einem EPS von 1,01 Dollar die Erwartungen der Analysten punktgenau.

Dass sich Deutsche Bank, Commerzbank und auch die italienische Unicredit derzeit ordentlich entwickeln, liegt auch an der Situation in Großbritannien. Statt einer monatelangen Hängepartie wurde schnell ein Nachfolger des zurückgetretenen Premiers David Cameron gefunden. Zudem sind von der britischen Notenbank und vom Finanzministerium Maßnahmen angekündigt worden, um die britische Wirtschaft zu stützen.

Chance bei der Commerzbank

Nach dem brutalen Absturz sind viele Bank-Aktien reif für eine Gegenbewegung. DER AKTIONÄR setzt auf einen Rebound bei der Commerzbank. Das Papier ist mit einem KBV von 0,3 historisch günstig bewertet. Mutige bleiben dabei und setzen den Stopp bei 4,20 Euro.

Buchtipp: Die Geschichten des Geldes

Spekulationsblase am Neuen Markt, Bankenkrise 2008 und griechische Schuldenkrise – lauter Themen, die die Finanzmärkte bewegten und bewegen. Doch wer einen Schritt zurücktritt und das große Bild sieht, bemerkt: So neu ist das alles gar nicht! Die Geschichte gibt wertvolle Hinweise zum Verständnis der Gegenwart. Dass sich Geschichte wiederholt, zeigen die beiden Autoren anhand vieler Geschichten des Geldes. Infl ation, Deflation, Abwertung, irrationalen Überschwang, Bankenpleiten und -rettungen gab es immer schon: im Spanien des 16. Jahrhunderts, im Großbritannien des 17. Jahrhunderts, im Frankreich des 18. Jahrhunderts und in den USA des 19. Jahrhunderts. Lehr- und anekdotenreich vermitteln die Autoren gewissermaßen nebenbei ein tiefes Verständnis für die Ursprünge des Finanzsystems – und damit auch für seine aktuellen Kapriolen. So zeigt sich: Der Weg von der Kaurischnecke zur Kreditklemme ist nicht weit.

Autoren: Vaupel, Michael Kaul, Vivek
Seitenanzahl: 240
Erscheinungstermin: 15.04.2016
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-327-0