Der deutsche Aktienmarkt atmet auf. Nach dem herben Kursrutsch vom Donnerstag erholte sich der Dax am Freitag und stieg um 0,94 Prozent auf 24.538 Punkte. Trotz der Erholung bleibt die Wochenbilanz mit einem Minus von rund anderthalb Prozent getrübt. Der turbulente Börsenmonat Januar endet damit nahezu dort, wo er begonnen hat.
An der Dax-Spitze setzten die Papiere von Adidas ein Ausrufezeichen. Die Aktie kletterte um 3,9 Prozent nach oben. Der Grund: Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach erzielte im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz und übertraf bei der Marge die Erwartungen der Analysten. Zusätzlich stützten angekündigte Aktienrückkäufe den Kurs.
Ein völlig anderes Bild zeigte sich bei Schaeffler. Die Aktie setzte ihre Korrektur fort und verlor sieben Prozent an Wert. Damit ist etwa die Hälfte der steilen Rallye seit Jahresbeginn wieder ausradiert. Die Bank UBS äußerte Bedenken hinsichtlich des freien Barmittelflusses für das Jahr 2026, was Anleger zu Verkäufen bewegte.
Jenoptik hebt ab und ein gelungenes Debüt
Den Tagessieg im MDax sicherte sich Jenoptik. Die Titel sprangen um 11,9 Prozent nach oben und markierten den höchsten Stand seit Oktober. Die Deutsche Bank hatte die Aktie auf „Buy“ hochgestuft. Analysten setzen auf den anstehenden Führungswechsel und eine Belebung im wichtigen Halbleitergeschäft.
Währenddessen feierte der Kupferspezialist Asta Energy Solutions einen Einstand nach Maß. Die Aktie startete mit einem Ausgabepreis von 29,50 Euro und verabschiedete sich bei 40,00 Euro ins Wochenende. Das entspricht einem Plus von mehr als 35 Prozent zum Börsendebüt. Auch Fraport (plus 1,6 Prozent) und Auto1 (plus 1,5 Prozent) profitierten von positiven Analystenkommentaren und Kurszielerhöhungen.
Enthält Material von dpa-AFX
Heute, 18:10