Es ist ein fulminanter Start an die Börse. Der Energietechnik-Zulieferer Asta Energy hat am Freitag den Handel aufgenommen. Zum Handelsstart wird die Aktie bei 43 Euro gehandelt, was 45 Prozent über dem Ausgabepreis von 29,50 Euro liegt. Asta untermauert damit einmal, wie begehrt die Branche am Markt ist.
14,55 Millionen Aktien von Asta befinden sich im Umlauf. Damit kommt der Konzern zu Handelsbeginn auf eine Marktkapitalisierung von rund 625 Millionen Euro. Großaktionär bleiben zwei vom österreichischen Unternehmer und Ex-Varta-Großaktionär Michael Tojner kontrollierte Unternehmen mit einer Beteiligung von 54,7 Prozent. 5,9 Prozent hat sich beim IPO das Branchenschwergewicht Siemens Energy gesichert.
Asta hat seinen Sitz in Österreich, ist als Zulieferer im Bereich Energietechnik tätig und auf Kupferprodukte spezialisiert. Für das Geschäftsjahr 2025 rechnet der Konzern mit einem Plus beim Umsatz von 5,8 Prozent auf 680 Millionen Euro. Das EBITDA soll bei 45 bis 47 Millionen Euro liegen – in der Mitte der Spanne wären das 27,8 Prozent mehr. Langfristig will man einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro erzielen. Aktuell kommt das Unternehmen damit auf ein KUV von lediglich 0,9 – was nach dem deutlichen Kursplus zum Handelsstart immer noch günstiger ist als bei vielen Branchenwettbewerbern.
Das Asta-IPO ist mit einem Plus von 45 Prozent ein voller Erfolg. Bereits zuletzt hatten sich Börsengänge aus dem Bereich wie die von Pfisterer oder Friedrich Vorwerk sehr gut entwickelt. DER AKTIONÄR wird die spannende Asta-Story weiter verfolgen, Anleger können aber vor einem Einstieg zunächst einmal eine Beruhigung nach dem Handelsstart abwarten. Dass mit Siemens Energy das Branchenschwergewicht in Deutschland mit an Bord ist, ist ebenfalls ein starkes Zeichen. Der DAX-Titel selbst bleibt ebenfalls interessant und überzeugt nach wie vor mit hoher Relativer Stärke.
Heute, 09:28