Nach der Rekordjagd in der vergangenen Woche startet die Aktie von Siemens Energy mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche. Die vergangenen Wochen haben aber gezeigt, wie stark die Nachfrage nach Energietechnik weiterhin ist. Noch in der laufenden Woche will mit Asta Energy ein neuer Player an die Börse gehen.
Asta hat bekannt gegeben, dass der geplante Börsengang noch diese Woche erfolgen soll. Am 30. Januar könnte die Erstnotiz im Prime Standard an der Börse Frankfurt bereits erfolgen. Die Preisspanne für die Aktien wurde auf 27,50 bis 29,50 Euro festgelegt. Der Bruttoemissionserlös soll rund 125 Millionen Euro betragen. Mehrere Cornerstone-Investoren, zu denen auch Siemens Energy zählt, haben sich vorab für rund 55 Millionen Euro zum Kauf im Angebot verpflichtet. Auf den DAX-Konzern sollen nach früheren Berichten 25 Millionen Euro entfallen.
Für das Geschäftsjahr 2025 rechnet Asta mit einem Plus beim Umsatz von 5,8 Prozent auf 680 Millionen Euro. Das EBITDA soll bei 45 bis 47 Millionen Euro liegen – in der Mitte der Spanne wären das 27,8 Prozent mehr. Langfristig will man einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro erzielen. Asta hat seinen Sitz in Österreich, ist als Zulieferer im Bereich Energietechnik tätig und auf Kupferprodukte spezialisiert.
DER AKTIONÄR wird das anstehende IPO von Asta genau beobachten und begleiten. Energietechnik bleibt ein spannendes Thema, zuletzt hatten sich Börsengänge aus dem Bereich wie die von Pfisterer oder Friedrich Vorwerk sehr gut entwickelt. Noch muss aber abgewartet werden, wie die Bewertung zum Börsenstart letztlich wirklich ausfällt. Dass mit Siemens Energy das Branchenschwergewicht in Deutschland mit an Bord ist, ist ebenfalls ein starkes Zeichen. Der DAX-Titel selbst bleibt ebenfalls interessant und überzeugt nach wie vor mit hoher Relativer Stärke.
Heute, 10:44