Die Aktie von Fraport setzt ihre Erholung fort und nähert sich wieder dem im November markierten Mehrjahreshoch. Am Freitag ist die Aktie des Flughafenbetreibers mit einem deutlichen Kursplus von 2,7 Prozent hinter Auto1 der zweitstärkste Wert des Tages im MDAX. Rückenwind kam vor allem von Analystenseite.
Das Analysehaus Jefferies hat die Aktie auf von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel kräftig von 72 auf 100 Euro angehoben. Im Rahmen ihres Infrastruktur-Ausblicks für 2026 nimmt Jefferies eine klare Neugewichtung vor. Fraport rückt dabei an die Spitze der europäischen Flughafenbetreiber, flankiert vom spanischen Konkurrenten Aena. Für den Luftverkehr erwarten die Experten im Jahr 2026 ein besonders starkes Umfeld, getragen von steigenden Airline-Kapazitäten. Andere europäische Flughäfen sehen sie dagegen stärker mit regulatorischen Unsicherheiten konfrontiert.
Auch weitere Häuser zeigen sich zuversichtlich. Die US-Investmentbank JPMorgan bestätigte vor Kurzem ihre positive Einschätzung und sieht Fraport als kurzfristigen Kurstreiber vor der anstehenden Berichtssaison. Vor allem beim Cashflow traut die US-Bank dem Konzern zu, das Vertrauen des Marktes weiter zu festigen und einen überzeugenden Ausblick für 2026 zu liefern. Barclays bleibt ebenfalls optimistisch und hebt Flughäfen als attraktive Profiteure der europäischen Infrastrukturentwicklung hervor. Insgesamt verdichten sich damit die Signale, dass Fraport operativ und strategisch gut für die kommenden Jahre positioniert ist. Fraport wird am 12. Februar seine Verkehrszahlen vorlegen.
Die Aktie von Fraport schickt sich an, den seit August vergangenen Jahres ausgebildeten Seitwärtstrend nach oben zu verlassen. Gelingt dies, wäre der Weg frei in Richtung Allzeithoch, das Anfang 2018 bei 97,26 Euro markiert wurde. AKTIONÄR-Leser liegen bei der Aktie von Fraport seit der Empfehlung mittlerweile mehr als 63 Prozent im Plus. Gewinne laufen lassen – ein Stopp bei 62 Euro sichert nach unten ab.
Heute, 12:39