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Krieg im Iran: Trump weiterhin zuversichtlich, Ölpreise geben nach

Krieg im Iran: Trump weiterhin zuversichtlich, Ölpreise geben nach
Foto: ChatGPT/Sora
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Thorsten Küfner Heute, 06:55 Thorsten Küfner

Einmal mehr hat sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich gezeigt, dass der Krieg im Iran relativ zeitnah beendet werden kann. Doch noch sind die Märkte in Sorge angesichts der andauernden Blockade der Straße von Hormus. Dies sorgt dafür, dass Brent-Öl weiter um die Marke von 100 Dollar pro Barrel pendelt, nun aber bei leicht sinkender Tendenz. 

Die USA haben indes nach eigenen Angaben gezielt militärisch hochentwickelte bunkerbrechende Bomben eingesetzt, um besonders geschützte iranische Raketenstellungen entlang der strategisch wichtigen Straße von Hormus auszuschalten. Nach Mitteilung des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten seien „mehrere“ dieser jeweils rund 2,3 Tonnen schweren Spezialbomben „erfolgreich eingesetzt“ worden.

Diese Art von Munition ist speziell dafür ausgelegt, selbst tief verbunkerte oder massiv verstärkte Anlagen zu zerstören. Ziel der Angriffe waren laut Pentagon Raketenstellungen, von denen Marschflugkörper gegen zivile und militärische Schiffe hätten abgefeuert werden können. Diese Einrichtungen hätten „eine Bedrohung für den Schiffsverkehr in der Meerenge“ dargestellt.

An den Ölmärkten wird die militärische Entwicklung unterschiedlich interpretiert. Nach Einschätzung von Thomas Altmann, Analyst beim Vermögensverwalter QC Partners, nährt das Vorgehen dennoch die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Kampfhandlungen. Als Indiz nennt er die aktuelle Preisstruktur am Ölmarkt: Kurzfristig verfügbares Öl wird deutlich teurer gehandelt als Lieferungen mit längerer Laufzeit. So liegt der Preis für Brent-Rohöl mit Lieferung im September inzwischen unter 90 Dollar.

Parallel dazu versucht auch die Internationale Energieagentur (IEA), die Märkte zu stabilisieren. Nach dem Start der Freigabe strategischer Ölreserven setzt die Organisation auf eine schnelle Entspannung der Lage. „Angesichts dieser beispiellosen Maßnahme hoffe ich sehr, dass sich die Lage rasch klärt, damit sich die Märkte wieder erholen können“, sagte IEA-Chef Fatih Birol. „Dieses rasche Eingreifen der IEA wirkte beruhigend auf die Märkte.“

Chevron Corporation (WKN: 852552)

Die Nervosität an den Märkten bleibt hoch, solange weiterhin keine sicheren Durchfahrten der Straße von Hormus möglich sind. Daher verharren die Ölpreise auf ihrem hohen Niveau. Sollte die Blockade aber doch enden, dürften die Kurse von Brent, WTI & Co rasch sinken. Ölaktien wie etwa Chevron oder Eni sind daher aktuell weiterhin vor allem für Mutige geeignet. Wer bereits investiert ist, beachtet nach wie vor die empfohlenen Stoppkurse bei 15,50 Euro (Eni) beziehungsweise 125,00 Euro (Chevron).

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