Bullish - jetzt kaufen!
Foto: Commerzbank
03.07.2020 Fabian Strebin

Commerzbank: Da ist das Break

-%
Commerzbank

Im positiven Marktumfeld hat die Aktie der Commerzbank den charttechnischen Ausbruch geschafft. Bereits vorbörslich steigt der Kurs heute weiter. Positive Vorgaben aus Asien und Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung in den USA geben Rückenwind. Weitere Impulse könnten heute von Wirtschaftsdaten aus Europa kommen

Im Laufe des Vormittags sollten die neuesten Daten zu den Einkaufsmanagerindizes im verarbeitenden Gewerbe aus verschiedenen EU-Staaten – unter anderem Deutschland und Frankreich  veröffentlicht werden. Hier könnte es eine Erholung geben. Insgesamt treiben positive Konjunkturindikatoren Bankaktien besonders stark, da die Kreditvergabe auch von der Investitionsbereitschaft der Unternehmen abhängt.

Gestern Nachmittag hat die Aktie der Commerzbank den Ausbruch über die 100-Tage-Linie bei 3,98 Euro geschafft und damit ein Kaufsignal geliefert. Die wichtige 200-Tage-Line liegt erst bei 4,69 Euro. Zuvor kommt aber noch der seit Februar ausgebildete Abwärtstrend bei 4,37 Euro ins Visier, den es ebenfalls zu knacken gilt.

Investierte Anleger bleiben dabei und beachten den Stopp bei 3,50 Euro. Wer noch kein Commerzbank-Aktionär ist und Volatilität aushält, kann eine Position aufbauen.



Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.


Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG:

Aktien von Commerzbank befinden sich im AKTIONÄR-Depot

Commerzbank (WKN: CBK100)

Buchtipp: Die Geschichten des Geldes

Spekulationsblase am Neuen Markt, Bankenkrise 2008 und griechische Schuldenkrise – lauter Themen, die die Finanzmärkte bewegten und bewegen. Doch wer einen Schritt zurücktritt und das große Bild sieht, bemerkt: So neu ist das alles gar nicht! Die Geschichte gibt wertvolle Hinweise zum Verständnis der Gegenwart. Dass sich Geschichte wiederholt, zeigen die beiden Autoren anhand vieler Geschichten des Geldes. Infl ation, Deflation, Abwertung, irrationalen Überschwang, Bankenpleiten und -rettungen gab es immer schon: im Spanien des 16. Jahrhunderts, im Großbritannien des 17. Jahrhunderts, im Frankreich des 18. Jahrhunderts und in den USA des 19. Jahrhunderts. Lehr- und anekdotenreich vermitteln die Autoren gewissermaßen nebenbei ein tiefes Verständnis für die Ursprünge des Finanzsystems – und damit auch für seine aktuellen Kapriolen. So zeigt sich: Der Weg von der Kaurischnecke zur Kreditklemme ist nicht weit.

Autoren: Vaupel, Michael Kaul, Vivek
Seitenanzahl: 240
Erscheinungstermin: 15.04.2016
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-327-0