Kommt jetzt der Crash? Im Zweifel: Kaufen
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14.02.2018 Jochen Kauper

BYD-Aktie: Neue Batterieproduktion, neue E-Busse – Aktie bleibt aussichtsreich

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BYD

Die Aktie von BYD ist in den letzten Tagen wieder deutlich angesprungen. Rückenwind bekam das Papier durch gleich drei neue Kaufempfehlungen: Die Experten der Maybank trauen der BYD-Aktie Potenzial bis 94 Hongkong Dollar zu. Umgerechnet sind das 10,22 Euro. First Shanghai Securities hält die BYD-Aktie bei 82,50 Hongkong Dollar (8,97 Euro) für fair bewertet, JP Morgan legt noch eine Schippe drauf: 100 Hongkong Dollar (10,87 Euro) sind laut Analyst Nick Lai im Bereich des Möglichen.

Auch sonst hat sich in den letzen Tagen bei BYD einiges getan: Die Produktion von Elektrobussen in Indien nimmt Formen an: BYD-Partner Goldstone wird noch in diesem Jahr für umgerechnet 25 Millionen Euro eine Produktionsstätte in der Stadt Bidar aufbauen.

Ziel ist die Fertigung von 1.000 E-Bussen im Jahr. Die Elektro-Busse sollen nicht nur in Indien verkauft, sondern auch in die Nachbarländer exportiert werden. Als Partner von BYD hat Goldstone bereits insgesamt 31 Elektrobusse an die beiden Verkehrsbetriebe „Himachal Roadways and Transport Corporation“ und „Brihan Mumbai Electricity Supply and Transport Undertaking“ geliefert.

Neue Batterieproduktion
Hinzu kommt: BYD will Mitte des Jahres eine zusätzliche Produktionsanlage für Batterien in Betrieb nehmen. Diese soll bis Juni 2018 mit der Produktion von Lithium-Batterien beginnen, so ein offizieller Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua. Die Investitionssumme beträgt umgerechnet rund 630 Millionen US-Dollar. Die Produktionskapazität der neuen Batteriefabrik soll zehn Gigawattstunden pro Jahr betragen.

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Geduld gefragt
Die BYD-Aktie pendelt seit mehreren Wochen in einer Range zwischen 6,80 Euro und 7,80 Euro. Es bleibt dabei:
Anleger setzen mit BYD auf einen Mehrfach-Play in Sachen E-Mobility. BYD ist nicht nur der größte Elektroautobauer der Welt, BYD baut auch Elektrobusse. Das Interessante dabei ist die Tatsache, dass BYD seine Batterien für die Stromer selbst fertigt. Ein spannendes Tätigkeitsfeld für den Konzern ist darüber hinaus das Monorail-Geschäft.

Anleger müssen etwas Geduld mitbringen. Auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten sollte sich das auszahlen. Kurse unter 7,00 Euro sollten Anleger nutzen um die Aktie einzusammeln.

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