Die Papiere des chinesischen EV-Herstellers BYD sind am Montag im heimischen Handel mächtig unter die Räder gekommen. Rund acht Prozent ging es für sie nach unten, nachdem die Absatzzahlen im Januar stark eingebrochen waren. Ein Grund für diese schwache Entwicklung sind die Prioritäten der Regierung.
Es war der schwächste Januar seit 2020, als die Corona-Pandemie Produktion und Nachfrage stark belastet hatte. Insgesamt meldete BYD für den erstem Monat des Jahres Pkw-Verkäufe von 205.518 Einheiten, davon entfielen 83.249 auf reine batterieelektrische Fahrzeuge und 122.269 auf Plug-in-Hybride. Der Absatz letzterer sank damit im Jahresvergleich um 28,5 Prozent, während BYD insgesamt 30 Prozent weniger Fahrzeuge an den Mann brachte als noch im Januar 2025.
Diese Entwicklung kommt nicht von ungefähr. Nachdem die Entwicklung des EV-Sektors von 2015 bis 2025 oberste Staatspriorität hatte, befindet dieser sich nicht mehr im 15. Fünf-Jahresplan (2026 bis 2030) der chinesischen Regierung. Kaufanreize, die es über die letzten zehn Jahre hinweg gab, gehören seit Anfang Januar der Vergangenheit an. Das spiegelt sich nun auch in den Absatzzahlen von BYD und der Aktie wider, welche den tiefsten Stand seit Februar 2025 erreicht hat.
Der Fokus der chinesischen Regierung hat sich mit dem neuen Jahr verschoben, was die EV-Hersteller nun in Form der heimischen Absatzzahlen zu spüren bekommen. Angesichts dieser Entwicklung und dem schwachen Chart bleiben Anleger bei BYD weiterhin an der Seitenlinie. Welcher Sektor nun von Peking priorisiert wird und welche Aktien dadurch ähnliche Renditechancen wie BYD von 2015 bis 2025 (plus 800 Prozent) bieten, erfahren Sie bereits am Montagnachmittag in der neuen Ausgabe des China Stock Reports. Deshalb gilt: Hier noch schnell abonnieren und Trades sichern.
Heute, 09:19