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05.02.2020 Thorsten Küfner

BASF und Covestro: Ein böser Tiefschlag

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Covestro

Schlechte Nachrichten für die Aktionäre von BASF und Covestro. Die DAX-Titel geraten im vorbörslichen Handel durch eine negative Analystenstudie von Berenberg unter Druck. Die Experten rechnen auch für 2021 mit einem schwierigen Marktumfeld und sehen vor allem für die Anteilscheine von Covestro aktuell eher schwarz.

So wurden die Anteilscheine von Covestro von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 44 auf 32 Euro gesenkt. Analyst Sebastian Bray erwartet für den Kunststoffkonzern eine kritische Situation am Markt für Polycarbonat. Er passte seine Schätzungen für das Kernprodukt an bevorstehende Kapazitätserweiterungen in China an. Die Auslastung der Branche dürfte dadurch sinken.

Auch 2021 wird schwierig

Die Aktie von BASF hat Bray von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 77 auf 66 Euro gesenkt. Er begrüße die stärkere Ausrichtung des Chemiekonzerns auf das Geschäft mit weiterverarbeiteten, veredelten Chemikalien. Die Aktien hätten dies und die Preismacht des Konzerns in diesem Bereich aber bereits eingepreist. Die Gewinnerwartungen des Marktes für das Jahr 2021 seien zudem immer noch bedeutend zu hoch.

Covestro (WKN: 606214)

Auch DER AKTIONÄR bleibt für die Aktie von Covestro nach wie vor eher skeptisch. Die BASF-Papiere bleiben zumindest eine Halteposition. Wer bei der Dividendenperle bereits investiert ist, sollte den Stopp bei 54,50 Euro beachten. 

BASF (WKN: BASF11)

(Mit Material von dpa-AFX) 

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BASF.