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12.10.2020 Thorsten Küfner

BASF: Der nächste Rückschlag innerhalb kurzer Zeit?

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BASF

Am Freitag sorgte die Meldung, wonach BASF im dritten Quartal wegen hoher Abschreibungen einen Verlust verbucht hatte, für Kursrückgänge. Am Wochenende lief eine weitere negative Meldung über die Nachrichtenticker: So meldete der Chemieriese, dass am Stammwerk in Ludwigshafen etwa 300 Kilogramm des Stoffes Imidazol in den Rhein geflossen sind.

"Experten haben die Quelle der Emissionen identifiziert und gestoppt", sagte ein Firmensprecher am Sonntag in Ludwigshafen. Zu dem Austritt sei es durch ein Zusammenspiel mehrerer Teilanlagen und Abwasserströme gekommen. Am Freitag waren 300 Kilogramm des Stoffes Imidazol in den Rhein geflossen. Imidazol ist in der Wassergefährdungsklasse 2, das bedeutet deutlich wassergefährdend, eingestuft. 

Im Auslauf der Kläranlage der BASF waren die erhöhten Konzentrationen gemessen worden. Daraufhin wurde die Anlage zur Herstellung des Ausgangsstoffes bei der Herstellung von Pharma- und Kosmetikprodukten abgestellt. Aufgrund der ausgetretenen Menge und der Verdünnung im Rhein ist laut BASF nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen. Nach Behebung des Problems sollte die Anlage nun wieder angefahren werden, hieß es am Sonntag.

BASF (WKN: BASF11)

Trotz aller Widrigkeiten hellen sich die Aussichten für BASF weiter auf. Die jüngsten Konjunkturdaten aus dem für den DAX-Konzern wichtigen chinesischen Markt machen Hoffnung auf eine Fortsetzung der Erholung. Dividendenjäger können bei der Aktie nach wie vor zugreifen. Der Stopp sollte bei 44,00 Euro belassen werden. 

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: BASF.

(Mit Material von dpa-AFX)