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AKTIONÄR‑Hot‑Stock auf Rekordfahrt: Da geht noch mehr!

AKTIONÄR‑Hot‑Stock auf Rekordfahrt: Da geht noch mehr!
Foto: INIT
Michael Schröder Heute, 10:10 Michael Schröder

Der Newsflow bei INIT bleibt positiv: Nach einem Rekordauftrag ist der Telematik-Spezialist mit einem Rekordquartal in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Passend dazu ist die Aktie zuletzt auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Das dürfte bei dem Real-Depot-Wert aber noch nicht das Ende der Reise gewesen sein. 

AKTIONÄR-Leser wissen: Der Markt für intelligente Mobilitätslösungen für Busse und Bahnen befindet sich weltweit im Umbruch – geprägt von Trends wie Digitalisierung, Elektromobilität, autonomem Fahren, Smart Ticketing und dem zunehmenden Einsatz von KI. Dies führt zu einer hohen Zahl von Ausschreibungen.

Als Technologie- und Servicepartner für Verkehrsbetriebe profitierte INIT daher auch zum Jahresstart insbesondere von der dynamischen Entwicklung in der Business Unit INIT Integrated Systems. Hintergrund: Der größte Geschäftsbereich bündelt vor allem integrierte Hard- und Softwarelösungen für den öffentlichen Nahverkehr. Im Mittelpunkt stehen komplette Ticketing- und Betriebssteuerungssysteme für Bus- und Bahnnetze. Die Sparte übernimmt häufig Großprojekte aus einer Hand – von der Konzeption über die Installation bis hin zum langfristigen Betrieb und Service. Genau darunter fallen auch die aktuellen Projekte in Atlanta und Houston sowie der vor Kurzem gewonnene Großauftrag in Sydney.

INIT erzielte in den ersten drei Monaten erstmals einen Quartalsumsatz von nahezu 100 Millionen Euro und übertraf damit den Vorjahreswert von 70,4 Millionen Euro deutlich. Auch das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte kräftig auf 6,7 Millionen Euro zu, nach 2,0 Millionen Euro im ersten Quartal 2025. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zu Jahresbeginn traditionell hohe Vorleistungen anfallen.

Real-Depot

Treiber des Rekordumsatzes war vor allem die planmäßige Umsetzung der Ticketingprojekte in Atlanta und Houston. Beide Städte gehören zu den Austragungsorten der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA und verfügen über hochfrequentierte Nahverkehrssysteme mit täglich Millionen Fahrgästen. Die Inbetriebnahme der Systeme verlief erfolgreich.

Trotz geopolitischer Unsicherheiten bestätigt der Vorstand seine ambitionierten Jahresziele. „Wir sehen gegenwärtig keine Disruptionen in unserem Geschäft und auch keine Versorgungs- oder Nachfrageprobleme. Da wir in der Regel langjähriger Technologiepartner unserer Kunden sind und unsere Verträge bis zu 20 Jahren laufen, haben wir eine gute Visibilität für das Gesamtjahr. Wir können heute schon sagen, dass wir unsere Wachstumsziele mit hoher Wahrscheinlichkeit erreichen werden“, so Vorstand Dr. Gottfried Greschner. 

Für 2026 rechnet der Digitalisierungsspezialist für Busse und Bahnen mit einem Umsatzanstieg auf 380 bis 410 Millionen Euro nach 330 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT soll auf 38 bis 42 Millionen Euro wachsen, nachdem 2025 ein operativer Gewinn von 32,5 Millionen Euro erzielt wurde.

Wichtig: Die weiter anwachsenden Orderbücher bilden eine solide Grundlage für weiteres Wachstum. In Kombination mit erwarteten Effizienzsteigerungen und sinkenden Kosten durch optimierte Prozesse dürfte die Profitabilität in den kommenden Jahren überproportional zulegen. 

Init (WKN: 575980)

Echtzeitinformationen im öffentlichen Nahverkehr sind ein Schlüssel zur Mobilität von morgen. INIT verfügt über das passende Produktportfolio. Mit dieser marktführenden Stellung sollten die Karlsruher auch künftig weitere lukrative Großprojekte an Land ziehen. Gelingt es dem Vorstand, diese wie gewohnt erfolgreich abzuarbeiten, ist bei nachhaltig steigenden Umsätzen eine deutliche Margenverbesserung zu erwarten. Vor diesem Hintergrund sollte die vergleichsweise günstig bewertete Aktie nach dem jüngsten Rücksetzer ihre Rekordfahrt Richtung 60 Euro und darüber hinaus fortsetzen. DER AKTIONÄR setzt im Real-Depot daher weiter auf steigende Kurse.

Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von INIT befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.

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