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03.07.2020 Michael Schröder

Aixtron: Das sieht immer besser aus

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Aixtron

Die Aixtron-Aktie arbeitet an einem großen Kaufsignal. Mit der 10-Euro-Marke wurde die erste Hürde bereits überwunden. Nun rückt das Jahreshoch bei 11,59 Euro in den Fokus. Neben einer möglichen Belebung der Nachfrage sorgt ein möglicher Großauftrag aus dem OLED-Bereich für Fantasie – allerdings nicht erst seit heute.

An den Rahmenbedingungen hat sich zuletzt nur wenig geändert: Aixtron befindet sich über die OLED-Tochter APEVA in der Qualifikationsphase mit einem großen asiatischen Displaykunden – in Finanzkreisen wird dabei oft der Name Samsung genannt. Ein Prototyp der Anlage durchläuft schon länger ein umfangreiches Evaluierungsprogramm. Das Erreichen der Qualifikation ist Voraussetzung für einen möglichen Einsatz in der Massenproduktion für OLED-Displays. Der Wachstumsmarkt für OLED-Displays wurde zuletzt durch die Nutzung in Mobiltelefonen geprägt. Künftig dürfte es hier einen Schub durch die zunehmende Verbreitung von OLED-Fernsehern und den Einsatz in Fahrzeug-Displays geben. Könnte Aixtron endlich Fortschritte bei der Qualifizierung der Anlage vermelden, würde dies der Aktie natürlich kräftigen Rückenwind verleihen.

Dieser mögliche Auftrag sorgt schon seit mehreren Quartalen für Fantasie. Aufgrund der weiter geringen Visibilität sind die Umsatzprognosen recht weit gefasst. Der Spezialanlagenbauer peilt 2020 einen im Vergleich zum Vorjahr mindestens stabilen Umsatz zwischen 260 und 300 Millionen Euro (Vorjahr: 259,6 Millionen Euro) an. Dabei erwartet der Vorstand eine Bruttomarge von rund 40 Prozent. Vor Steuern und Zinsen sollen vom Umsatz zehn bis 15 Prozent hängen bleiben.

Aixtron (WKN: A0WMPJ)

Es bleibt wie es ist: Könnte Aixtron endlich Fortschritte bei der Qualifizierung der Anlage vermelden, würde dies der Aktie natürlich kräftigen Rückenwind verleihen. Aktuelle Statements vom Vorstand gibt es dazu keine. Mit dem Sprung über das Jahreshoch bei 11,59 Euro, würde der Weg aus charttechnischer Sicht in Richtung 13,00 Euro geebnet. DER AKTIONÄR hält an seiner positiven Einschätzung fest – auch wenn erneute Rückschläge nicht auszuschließen sind.