Der charttechnische Ausflug der Aktie des Gesundheitskonzerns Fresenius über die Marke von 50 Euro war nicht nachhaltig. Inzwischen notiert der DAX-Wert wieder deutlich darunter. Geht es nach dem Gros der Analysten, dürfte sich der jüngste, kleinere Kursrücksetzer aber als klare Kaufchance entpuppen.
Deutsche Bank Research bleibt bullish und rät weiter zum Kauf mit einem Kursziel von 56 Euro. Analyst Falko Friedrichs rechnet mit einem soliden Jahresabschluss der Bad Homburger, wie er in seinem am Donnerstag vorliegenden Ausblick auf den Bericht schrieb. Für 2026 dürften sie sich wie gewohnt konservative Ziele setzen.
Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Fresenius mit einem Kursziel von 53,60 Euro auf "Overweight" belassen. Nach einem Unternehmenskontakt verglich Analyst David Adlington am Mittwochabend seine Schätzungen - auch mit dem aktuellen Konsens. Für 2026 erwartet er ein anziehendes operatives Ergebnis bei der Tochter Kabi dank neuer Biopharma-Produkte, sowie eine fortgesetzte Margenausweitung bei Helios.
Noch mehr Upside-Potenzial sieht die UBS. Zielkurs für die Aktie von Fresenius: 60 Euro. Die am 25. Februar anstehenden Quartalszahlen des Medizinkonzerns dürften gut ausfallen, schrieb Graham Doyle am Montagabend in seinem Ausblick. Er rechnet mit einer moderaten operativen Ergebnisüberraschung (EBIT). Der Ausblick auf 2026 sollte im Rahmen der Markterwartungen liegen. Doyle rechnet mit einem währungsbereinigten Ebit-Anstieg um 8 bis 12 Prozent. Derweil senkte Doyle seine Schätzungen für das Ergebnis je Aktie ein wenig. Damit trägt er höheren Investitionen Rechnung.
DER AKTIONÄR kann die positiven Einschätzungen teilen. Fresenius befindet sich auf einem nachhaltigen Wachstumskurs und dürfte diesen auch 2026 fortsetzen. Die Aktie notiert nun wieder auf einem attraktiven Einstiegsniveau für langfristig ausgerichtete Anleger.
Enthält Material von dpa-AFX
Heute, 07:26