Der britisch-schwedische Pharma-Gigant hat in den zurückliegenden Tagen mit gleich mehreren vielversprechenden Studiendaten in der späteren klinischen Entwicklungsphase aufhorchen lassen. Diese nahmen zahlreiche Analysten zum Anlass, um die Aktie von Astrazeneca einmal mehr genauer unter die Lupe zu nehmen.
Jefferies-Experte Michael Leuchten hob in seinem jüngsten Update positive Studiendaten zur Therapie Efzimfotase Alfa zur Behandlung der seltenen Stoffwechselerkrankung Hypophosphatasie hervor. Mit einem Fragezeichen versah er allerdings das ursprüngliche Umsatzziel, das Astrazeneca auf drei bis fünf Milliarden Dollar taxiert hatte. Leuchten rät weiter zum Kauf der Aktie mit einem Kursziel von 18.000 Britische Pence (umgerechnet 207,34 Euro).
Auch die US-Bank JPMorgan rät weiterhin zum Kauf mit einem Kursziel von immerhin 16.000 Pence (184,30 Euro). Analyst Richard Vosser beließ den Pharma-Titel zudem auf der viel beachteten "Analyst Focus List". Er hob ebenfalls die vorgelegten Studiendaten zur Therapie Efzimfotase Alfa hervor, die seiner Meinung nach "erfolgreich ausgefallen" seien.
Barclays bestätigte am Dienstagmorgen ebenfalls die positiven Aussichten für den Pharma-Konzern. Die britische Bank stuft den Titel mit "Overweight" und einem Zielkurs von 16.500 Pence (190,06 Euro) ein.
Bereits am vergangenen Freitag publizierte Astrazeneca positive Spätphasenergebnisse zum Hoffnungsträger Tozorakimab zur Behandlung von COPD. Hier könnte der britische-schwedische Pharma-Riese im Falle einer potenziellen US-Zulassung mit Ohtuvayre von Merck & Co konkurrieren. Die Amerikaner sicherten sich den Zugriff auf das COPD-Mittel wiederum durch die milliardenschwere Übernahme von Verona Pharma.
Auch DER AKTIONÄR bleibt für die Aktie von Astrazeneca optimistisch gestimmt. Der Titel bleibt neben Novartis der Favorit unter den europäischen Pharma-Titeln. Übrigens: Beide defensiven Schwergewichte sind Teil des European Champion Index. Weitere Informationen und handelbare Produkte finden Sie hier.
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