Astrazeneca: Starker Ausblick – Rekordhoch im Visier

Astrazeneca: Starker Ausblick – Rekordhoch im Visier
Foto: rarrarorro/Shutterstock
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Marion Schlegel Heute, 12:38 Marion Schlegel

Astrazeneca blickt nach einem starken Geschäftsjahr zuversichtlich nach vorn. Der Konzern rechnet weiterhin mit solidem Wachstum und steigender Profitabilität – trotz absehbarer Belastungen durch den Patentablauf des Diabetes-Bestsellers Farxiga. Die Aktie von Astrazeneca legt am heutigen Dienstag deutlich zu und nimmt Kurs auf ihr Allzeithoch.

Diese Lücke von Farxiga soll vor allem das dynamisch wachsende Onkologiegeschäft schließen, das sich längst zum zentralen Ertragspfeiler entwickelt hat. Der Markt honoriert den Ausblick mit Kursgewinnen. Auf Sicht seit Anfang 2021 hat sich der Börsenwert mittlerweile rund verdoppelt, was Astrazeneca mit rund 250 Milliarden Euro Marktkapitalisierung zu einem der Schwergewichte im europäischen Pharmasektor macht.

Astrazeneca (WKN: 886455)

Analysten zeigten sich insbesondere vom Umsatzausblick positiv überrascht. Für 2026 stellt das Management bei konstanten Wechselkursen ein Erlöswachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll erneut zweistellig zulegen und damit an die Entwicklung des Vorjahres anknüpfen. Schwächen im Schlussquartal treten damit in den Hintergrund.

Unter CEO Pascal Soriot hat sich Astrazeneca seit 2012 konsequent als führender Anbieter von Krebsmedikamenten positioniert. Blockbuster wie Imfinzi, Tagrisso und Calquence sorgten 2025 für kräftige Impulse. Der Konzernumsatz stieg währungsbereinigt um acht Prozent auf knapp 59 Milliarden Dollar, der Nettogewinn legte sogar um 45 Prozent zu. Parallel treibt Astrazeneca seine Pipeline voran: Bis zu 20 fortgeschrittene Studien sollen dieses Jahr Ergebnisse liefern. Im Fokus stehen neue Therapien gegen Adipositas, Lungenkrebs und COPD. Ein milliardenschwerer Deal in China stärkt zudem die Ambitionen im heiß umkämpften Markt für Gewichtssenker.

AKTIONÄR-Leser liegen seit der Empfehlung des AKTIONÄR im September vergangenen Jahres gut 17 Prozent in Front. Angesichts der Wachstumsperspektiven ist das Papier mit einem 2026er-KGV von 17 durchaus noch moderat bewertet. Charttechnisch steuert die Aktie nun wieder auf das im Januar bei 14.408 Britische Pence markierte Allzeithoch zu. Ein Sprung darüber würde ein neues positives Signal liefern. Anleger können sich zudem über eine Dividendenrendite von 1,7 Prozent freuen. Gewinne laufen lassen!

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