Astrazeneca ist mit Rückenwind ins neue Jahr gestartet und hat die Erwartungen übertroffen. Getrieben von einer robusten Nachfrage nach Krebsmedikamenten legte der bereinigte Gewinn je Aktie – ohne Währungseffekte – um vier Prozent auf 2,58 Dollar zu. Wechselkursbereinigt fiel das Plus sogar noch etwas höher aus. Damit ließ der Pharmariese die Prognosen der Analysten von 1,27 Dollar hinter sich.
Konzernchef Pascal Soriot sieht den Kurs bestätigt. Im ersten Quartal habe Astrazeneca wichtige Fortschritte erzielt. Dazu zählen neue zulassungsrelevante Daten für Tozorakimab zur Behandlung von COPD sowie für Efzimfotase alfa gegen die seltene Stoffwechselerkrankung Hypophosphatasie.
Operativ lief es rund: Vor allem das Onkologiegeschäft erwies sich erneut als Wachstumstreiber. Der Umsatz kletterte um 13 Prozent auf knapp 15,3 Milliarden Dollar – 0,37 Milliarden mehr als von den Analysten erwartet. Unter dem Strich stand ein Gewinnanstieg von fünf Prozent auf rund 3,1 Milliarden Dollar.
Astrazeneca hat sich unter Soriot eine starke Position in der Krebsforschung aufgebaut. Blockbuster wie Imfinzi und eine vielversprechende Pipeline sollen den Umsatz langfristig weiter nach oben treiben. Das Ziel bleibt ambitioniert: Bis 2030 will der Konzern Erlöse von umgerechnet rund 80 Milliarden Pfund erreichen.
„Wir machen Fortschritte in einer Phase mit zahlreichen wichtigen Meilensteinen und haben seit unseren letzten Quartalsergebnissen positive Ergebnisse aus vier hochwertigen Phase-3-Programmen erzielt, darunter erste entscheidende Daten für zwei wichtige neue Wirkstoffe – Tozorakimab bei COPD und Efzimfotase Alfa bei Hypophosphatasie. Wir investieren weiterhin in unsere kommerziellen Fähigkeiten, bereiten uns auf mehrere Markteinführungen vor, erwarten weitere Studienergebnisse im Laufe dieses Jahres und bleiben auf Kurs, unsere Ziele für 2030 und darüber hinaus zu erreichen“, Soriot.
Die Aktie von Astrazeneca reagiert allerdings kaum auf die Zahlen. DER AKTIONÄR bleibt für die Aktie von Astrazeneca aber ganz klar optimistisch gestimmt. Nicht zu verachten zudem: Astrazeneca ist ein verlässlicher Dividendenzahler. Die Rendite beträgt derzeit 1,8 Prozent. Astrazeneca gehört zudem zu den fünf größten Positionen im European Champion Index. Weitere Informationen und handelbare Produkte finden Sie hier.
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