Hiobsbotschaft für den Mainzer Biotech-Konzern BioNTech: Das Unternehmen bricht eine wichtige klinische Phase-II-Studie mit seinem mRNA-Kandidaten gegen Darmkrebs vorzeitig ab. An der Wall Street reagierten die Anleger schockiert und schickten das Papier auf Talfahrt. Wie schwer wiegt dieser Dämpfer für die Pipeline?
Der Biotech-Konzern Biontech
Eine andere Phase-II-Studie mit Autogene Cevumeran in Kombination mit Checkpoint-Inhibition und Chemotherapie zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs wird derweil fortgesetzt. Biontech war der breiten Öffentlichkeit vor allem in der Corona-Pandemie wegen seines Impfstoffes gegen die Krankheit bekannt geworden. Nach der Pandemie legte die Unternehmensführung den strategischen Fokus wieder auf die Onkologie.
Erst Mitte August hatten die Konkurrenz des Mainzer Konzerns für Aufsehen gesorgt: Die beiden US-Pharmakonzerne Moderna
Der Studienabbruch bei Darmkrebs ist ein schmerzhafter Dämpfer für die Mainzer Krebs-Hoffnungen und belastet das Sentiment spürbar. Auch wenn die Pipeline mit anderen Indikationen wie Bauchspeicheldrüsenkrebs breit gefächert bleibt, drängt sich nach dem Rücksetzer derzeit kein Neueinstieg auf. DER AKTIONÄR favorisiert im Sektor deswegen weiterhin Moderna und setzt auch im AKTIONÄR-Depot weiter auf den Titel.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech, Moderna.
Aktien von Moderna befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Enthält Material von dpa-AFX
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