Die Aktie von BioNTech hat am Mittwoch im Zuge des Erfolgs von Moderna und Merck & Co ebenfalls einen kräftigen Kurssprung von mehr als 20 Prozent hingelegt. Am Donnerstag kam es zu ersten Gewinnmitnahmen. Die Mainzer selbst haben nun ihrerseits neue Daten angekündigt.
BioNTech will auf der World Conference on Lung Cancer (WCLC) 2026 in Seoul neue klinische Ergebnisse aus seiner Lungenkrebs-Pipeline präsentieren. Die vom 12. bis 15. September stattfindende Tagung der International Association for the Study of Lung Cancer soll den aktuellen Entwicklungsstand mehrerer strategisch wichtiger Therapieprogramme des Mainzer Biotech-Unternehmens beleuchten. Im Mittelpunkt stehen die Wirkstoffkandidaten Pumitamig (BNT327/BMS-986545) und Gotistobart (BNT316/ONC-392). Darüber hinaus will BioNTech Daten zu seinen mRNA-basierten Krebsimmuntherapien vorlegen. Zudem gibt es Daten zur Kombination von Pumitamig mit Elfetabart Drozuntecan (BNT324/DB-1311).
Özlem Türeci, Chief Medical Officer von BioNTech, erklärt dazu. „Die Daten, die wir auf der diesjährigen WCLC präsentieren, liefern weitere klinische Daten für unsere spätklinischen Entwicklungsprogramme Gotistobart und Pumitamig. Zugleich tragen sie dazu bei, die Rolle innovativer Immunmodulatoren in Bereichen mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf beim Lungenkrebs weiter zu definieren. Darüber hinaus stellen wir erstmals klinische Daten zur Kombination zweier innovativer Therapieansätze beim Lungenkrebs vor. Diese Daten sind Teil unserer Evaluierung von Pumitamig als potenzielle Schlüsseltherapie für Kombinationsstrategien mit komplementären Wirkmechanismen.“
Allerdings werden diese Daten keine Kursausschläge wie die von Moderna und Merck veröffentlichten entscheidenden Studienresultate auslösen. Insgesamt ist der Erfolg von Moderna aber auch für BioNTech wichtig. Es kann, wenn tatsächlich die Zulassung erfolgt und der Marktstart erfolgreich ist, ein Signal für die gesamten mRNA-Plattformen sein. Allerdings muss BioNTech dann auch selbst endlich liefern. DER AKTIONÄR setzt im Sektor weiterhin auf Moderna. Auch im AKTIONÄR-Depot hält DER AKTIONÄR nach Teilgewinnmitnahmen nach dem starken Anstieg an Moderna fest.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech, Moderna, Merck & Co.
Aktien der Moderna befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech.
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