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Trump dreht an der Zollschraube – Autos und Lkws im Fokus

Trump dreht an der Zollschraube – Autos und Lkws im Fokus
Foto: Chip Somodevilla/Shutterstock
Bayerische Motoren Werke AG -%
20.10.2025, 11:45 ‧ Julian Weber

Donald Trump verschärft seine Handelspolitik – doch für die Autoindustrie gibt es eine Atempause. Während Importzölle von 25 Prozent auf Lkw und Teile die Branche treffen, profitieren Autohersteller von verlängerten Zollrabatten. Das Ziel: mehr Produktion in den USA und weniger Abhängigkeit von Importen.

Ab dem 1. November erhebt die US-Regierung unter Donald Trump neue Zölle von 25 Prozent auf importierte mittlere und schwere Lkw sowie zehn Prozent auf Busse. Betroffen sind rund 245.000 Fahrzeuge, die jährlich in die USA eingeführt werden – vor allem Modelle wie der Ram von Stellantis aus mexikanischer Produktion. Für diese gilt teilweise eine Ausnahme im Rahmen des US-Handelsabkommens USMCA.

Gleichzeitig verlängert Washington die bestehenden Zollvergünstigungen für Pkw-Hersteller bis 2030. Produzenten wie Ford und General Motors können weiterhin einen Ausgleich von 3,75 Prozent des Wertes ihrer in den USA gefertigten Fahrzeuge geltend machen, um höhere Kosten durch importierte Teile abzufedern. Auch Motorenbauer sollen künftig profitieren, wenn sie in den USA produzieren.

Die Maßnahmen sollen laut Trump die heimische Industrie stärken und Arbeitsplätze sichern. Kritiker warnen jedoch vor steigenden Preisen für Nutzfahrzeuge, was wiederum Bau- und Transportfirmen belasten könnte. Während Hersteller mit US-Werken profitieren, geraten Importeure stärker unter Druck.

Nio (WKN: A2N4PB)

Die US-Importzölle dürften Anleger durch Trumps Amtszeit hindurch begleiten. Für die betroffenen Branchen bedeutet das weniger Planungssicherheit. In der Autobranche favorisiert DER AKTIONÄR die kaum betroffenen chinesischen Hersteller wie Nio, Xiaomi und XPeng. Unter den europäischen Autobauern sowie den US-Herstellern befindet sich aktuell kein Wert auf der Empfehlungsliste – ebenso kein Nutzfahrzeughersteller.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Mercedes-Benz, Tesla, Porsche AG, Volkswagen Vz., Stellantis.

Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nio.

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