Tesla will mehr sein als ein Autobauer. Der nächste große Wurf heißt bekanntlich Optimus, ein humanoider Roboter – eine Maschine in Menschengestalt, die mit Armen, Händen und Beinen in einer für Menschen gebauten Welt arbeitet. In Fremont installiert Tesla die ersten Fertigungslinien, ausgelegt auf eine Million Roboter pro Jahr. Ab 2027 soll in Texas eine zweite Linie für bis zu zehn Millionen Einheiten folgen.
Tesla: Die Wette auf Optimus
Elon Musk traut Optimus viel zu: Der Roboter könne rund 80 Prozent des künftigen Tesla-Werts ausmachen. Wie groß der Markt der Zukunft sein könnte, rechnet die Fondsgesellschaft ARK Invest vor. Ein einziger Haushaltsroboter könnte die Wirtschaftsleistung demnach um 62.000 Dollar pro Jahr erhöhen, in allen 90 Millionen selbst genutzten US-Eigenheimen wären es knapp sechs Billionen Dollar. Menschliches Niveau bei Alltagsaufgaben erwartet ARK in der Studie um 2028.
Noch ist das Zukunftsmusik. Der Serienstart ist von Tesla nur für „später in diesem Jahr“ angekündigt, die dritte Optimus-Generation noch nicht vorgestellt. Musk selbst nennt Optimus das am schwersten zu skalierende Produkt von Tesla, der Hochlauf werde „flach und lang“. Die Konkurrenz von Figure AI bis Unitree ist längst unterwegs. Kann Tesla den Vorsprung aus Software und Fertigung ausspielen?
Im Chart hat die Aktie mit dem Anstieg vom 21. September die Kurslücke vom 23. Juli geschlossen. Die 200-Tage-Linie verläuft bei 396 Dollar. Nach unten sichern die Tiefs von Anfang September und die 50-Tage-Linie bei 349 Dollar ab. Fällt die Aktie unter diese Marke, steht die Erholung seit Juli infrage. Nächste Termine sind die Auslieferungszahlen und der Quartalsbericht im Oktober.
Wer auf Musks KI-Welt setzen will, muss nicht bei Tesla ansetzen. Seit der Übernahme von xAI im Februar gehört auch das Sprachmodell Grok zu SpaceX. Morgan Stanley sieht beide Konzerne als Gespann der physischen KI: SpaceX liefert Rechenleistung und Vernetzung, Tesla Roboter und Daten.
DER AKTIONÄR setzt weiterhin auf SpaceX, auch im AKTIONÄR-Depot ist man positiv gestimmt.
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Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Tesla, SpaceX.
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