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Foto: Nintendo
15.03.2021 Benedikt Kaufmann

Nintendo: Es soll noch besser laufen

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Nintendo

Während Analysten mit sinkenden Switch-Verkäufen für das neue Geschäftsjahr rechnen, geht Nintendo anscheinend vom Gegenteil aus. Noch sind die Pläne zwar nicht offiziell – glaubt man jedoch den Zulieferern und Spielepublishern, steht der nächste Kurstreiber für die Nintendo-Aktie schon in den Startlöchern.

Denn laut Nintendo-Geschäftspartnern kommt im Geschäftsjahr 2022 (ab März) die Veröffentlichung einer neuen Switch-Konsole mit einem OLED-Display. Diese verbesserte Neuauflage dürfte dafür sorgen, dass Nintendo ähnlich viele oder sogar ein paar Konsolen mehr verkaufen könnte als im laufenden Geschäftsjahr.

Zudem verrieten die von Bloomberg befragten Nintendo-Zulieferer, dass der Spielekonzern davon ausgeht rund 250 Millionen Spiele zu verkaufen. Ein deutliches Plus verglichen zu den 205 Millionen, die es in diesem Geschäftsjahr gewesen sein dürften. Und ebenfalls mehr als von Analysten erwartet.

Bisher hat Nintendo seine Prognosen noch nicht angepasst und dürfte sich angesichts der aktuell herrschenden Chip-Knappheit und unsicheren Corona-Infektionslage damit wohl auch Zeit lassen, bis die Q4-Zahlen am 6. Mai bekanntgegeben werden.

Kann Nintendo seinen Lauf aus dem Corona-Jahr jedoch fortsetzen, hat die Aktie gute Chancen noch im Frühling wieder Kurse oberhalb der 67 Euro zu sehen. Es heißt also: Dabeibleiben!

Nintendo (WKN: 905551)