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Schlussglocke: Dow Jones und Co legen kräftig zu – Intel und Micron geben Tempo vor

Schlussglocke: Dow Jones und Co legen kräftig zu – Intel und Micron geben Tempo vor
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Maximilian Völkl 05.05.2026, 22:05 Maximilian Völkl

Der schwache Wochenstart an der Wall Street ist am Dienstag schnell vergessen gemacht worden. Fallende Ölpreise und eine solide Berichtssaison sorgten dafür, dass der Dow Jones um 0,73 Prozent auf 49.298 Punkte kletterte. Der S&P 500 stieg um 0,81 Prozent auf 7.259 Zähler, der Nasdaq 100 sogar um 1,31 Prozent auf 28.015 Punkte.

Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran bleibt nach den jüngsten Attacken in der Straße von Hormus zwar fragil. US-Kriegsminister Pete Hegseth sagte, aber dass dieser „sicher halten werde“. Das kam bei den Anlegern gut an und sorgte vor allem auch wieder für fallende Ölpreise. Brent-Öl gab drei Prozent nach, WTI-Öl zwei Prozent.

Infront DowJones (WKN: 969420)

Gut verläuft auch die Berichtssaison. Laut FactSet haben 85 Prozent der Unternehmen aus dem S&P 500 bislang die Erwartungen übertroffen. „Nicht nur die Tech-Megacaps, sondern auch die breite Masse im S&P 500 und auch die Small Caps haben unglaubliche Zahlen vorgelegt“, äußerte sich Experte Zachary Hill von Horizon Investments regelrecht euphorisch. Da die Anleger zudem davon ausgehen würden, dass sowohl die USA als auch der Iran eine Lösung des Kriegs anstreben, seien die Rekordhochs an der Wall Street verständlich, so Hill.

Halbleiter weiter gefragt

Unter den Einzelwerten legten vor allem die Chip- und Speicheraktien weiter zu. Intel kletterte sogar 12,9 Prozent, nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet hat, dass es Gespräche mit Apple wegen der Lieferung von Prozessoren gebe. Der iPhone-Hersteller will so die Abhängigkeit von TSMC etwas verringern. Zudem setzten die Speicheraktien wie Micron oder Sandisk mit Zugewinnen von 11,0 und 12,0 Prozent ihre fulminante Kursrally ungebremst fort.

Intel (WKN: 855681)

Zahlen im Mittelpunkt

Darüber hinaus stand vor allem die Berichtssaison im Fokus. Während der Automatisierungsspezialist Rockwell Automation und die Social-Media-Plattform Pinterest nach starken Zahlen 8,9 beziehungsweise 9,8 Prozent zulegten, verlor Palantir trotz übertroffener Erwartungen 6,9 Prozent.

Pinterest (WKN: A2PGMG)

Deutliche Verluste von 7,7 und 15,6 Prozent mussten nach Zahlen auch PayPal und Shopify hinnehmen. Sowohl beim Zahlungsdienstleister als auch beim E-Commerce-Unternehmen wurde vor allem der Ausblick auf das zweite Quartal kritisiert.

PayPal (WKN: A14R7U)

Leicht um 0,5 Prozent zulegen konnte der Pharmakonzern Pfizer. Dieser verzeichnete im ersten Quartal dank neuer Medikamente ein überraschend deutliches Umsatzwachstum. Allerdings verhinderten Verwaltungskosten und Ausgaben für Forschung und Entwicklung, dass auch das Ergebnis mithalten konnte. Die bestätigte Prognose sei laut der US-Bank JPMorgan nun konservativ.

Pfizer (WKN: 852009)

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Pfizer.

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