Der Krypto-Großinvestor und hierzulande weitgehend unbekannte taiwanische Multi-Millionär Jeffrey Huang wettet aktuell im großen Stil auf die Bitcoin-Kursentwicklung. DER AKTIONÄR verrät, auf welches Szenario Huang, der übrigens nicht mit Nvidia-Chef Jensen Huang verwandt ist, jetzt setzt und wie diese Wette bislang läuft.
- Krypto-Wal Machi Big Brother hält gehebelte Long-Positionen über 151 Millionen US-Dollar auf Hyperliquid, darunter eine 44 Millionen Dollar schwere Bitcoin-Wette mit 40-fachem Hebel.
- Während Ethereum mit Buchgewinnen von 1,21 Millionen Dollar das Portfolio stützt, verbuchte Bitcoin einen Wochenrücksetzer um 2,5 Prozent auf rund 77.548 Dollar bei Netto-ETF-Abflüssen von 463 Millionen Dollar.
- DER AKTIONÄR bleibt für den Bitcoin langfristig zuversichtlich.
Konkret hält „Machi Big Brother“, ein Alias, das die Krypto-Szene mit Jeffrey Huang in Verbindung bringt, auf der dezentralen Handelsplattform Hyperliquid massiv gehebelte Long-Positionen im Gesamtwert von 151 Millionen Dollar.
Bei einem vergleichsweise schmalen Kontowert von lediglich 5,95 Millionen Dollar und praktisch ohne nennenswerte Spot-Bestände (0,55 Dollar) setzt der berüchtigte Wal jetzt alles auf eine Karte. Während er gänzlich auf absichernde Short-Positionen verzichtete, gerieten zuletzt zwei seiner drei gehebelten Kernwetten spürbar unter Druck.
Im Zentrum der riskanten All-in-Wette steht neben einer 100 Millionen Dollar schweren Ethereum-Position (39.800 ETH bei 25-fachem Hebel) vor allem der Bitcoin. „Machi Big Brother“ baute eine Long-Position über 44 Millionen Dollar auf, die 569 BTC umfasst und mit einem aggressiven 40-fachen Hebel versehen ist – dem höchsten Multiplikator in seinem gesamten Orderbuch.
Die dritte Tranche bildet der Token Hyperliquid (HYPE) mit einem 10-fachen Hebel im Volumen von rund sieben Millionen Dollar (88.000 Token). Die Einstiegskurse rangieren allesamt rund ein Prozent um das aktuelle Marktniveau, wodurch sich der Buchgewinn des Gesamtkontos bislang auf magere 1,2 Millionen Dollar beläuft.
Dass das Konto überhaupt im Plus notiert, ist ausschließlich Ethereum zu verdanken, das mit einem Wochenplus von 0,6 Prozent auf 2.510 Dollar einen nicht realisierten Ertrag von 1,2 Millionen Dollar beisteuerte. Bitcoin hingegen büßte auf Wochensicht 2,5 Prozent auf rund 77.548 Dollar ein und trug lediglich 35.630 Dollar zum Gesamtergebnis bei, während die HYPE-Position nach einem Kursrutsch von 7,3 Prozent auf 79,86 Dollar bereits mit 49.650 Dollar tiefrot im Minus liegt.
Der jüngste Rücksetzer folgt auf eine dynamische Rallye, in der HYPE über 30 Tage um 41,5 Prozent, Ethereum um 33,6 Prozent und Bitcoin um 23,2 Prozent zulegen konnten. Parallel dazu drehte die institutionelle Stimmung kurzfristig: Bitcoin-ETFs verzeichneten in der Woche zum 11. September Nettoabflüsse in Höhe von rund 463 Millionen Dollar und beendeten damit eine dreiwöchige Zuflussserie, während HYPE-Fonds Abflüsse von 26,4 Millionen Dollar verbuchten und Ether-Fonds mit 197 Millionen Dollar die vierte Woche in Folge Kapital anzogen.
Trotz des aktuellen schwachen Kursverlaufs bleibt DER AKTIONÄR für den Bitcoin langfristig weiter bullish gestimmt. Von gehebelten Krypto-Wetten sollten Anleger dagegen tunlichst die Finger lassen.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
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