Der DAX hat am Mittwoch nach sieben Handelstagen mit neuen Rekorden in Folge ein paar Federn lassen müssen. Aus dem Handel ging er am Ende mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 25.286,24 Punkten. Der Start in den heutigen Donnerstag sieht bereits wieder freundlicher aus. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Morgen 0,2 Prozent höher auf 25.345 Punkte.
Auf der Terminseite stehen heute erneut einige Quartalszahlen auf dem Programm. Es berichten unter anderem Richemont, TSMC, Blackrock, Goldman Sachs und Morgan Stanley. Die Zahlen von TSCM dürften auch Auswirkungen auf Aktien wie ASML, Aixtron oder SUSS haben. Auf der Konjunkturseite gibt es am Nachmittag US-Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.
Im Blickfeld steht zudem Asta Energy Solutions. Wie zuletzt bekannt wurde, plant das Unternehmen im ersten Quartal den Börsengang. Auch Siemens Energy will sich am IPO beteiligen.
Anleger dürften außerdem die Vortagesgewinner und -verlierer im DAX weiter im Blick haben. Bayer, Brenntag, BASF, BMW und RWE waren hier am stärksten. Fresenius Medical Care, SAP, Zalando, Siemens Energy und Infineon waren hingegen am DAX-Ende zu finden.
Gold und Silber tendieren auf hohem Niveau seitwärts. Der Bitcoin hat zuletzt wieder Fahrt aufgenommen. Die Feinunze Gold wird am Donnerstagmorgen für 4.609 Dollar, die Feinunze Silber für 89,18 Dollar gehandelt. Ein Bitcoin kostet aktuell 96.228 Dollar.
Die US-Börsen verzeichneten am Mittwoch Verluste. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,1 Prozent auf 49.149,63 Zähler. Der marktbreite S&P 500 gab 0,5 Prozent nach auf 6.926,60 Punkte. Und der technologielastige Nasdaq 100 ging mit einem Minus von 1,1 Prozent bei 25.465,94 Punkten aus dem Handel.
Die wichtigsten asiatischen Börsen präsentieren sich am Donnerstagmorgen erneut uneinheitlich. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 0,4 Prozent. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong notiert ebenfalls 0,4 Prozent tiefer. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien legt hingegen 0,3 Prozent zu.
DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
15.01.2026, 07:48