Der DAX hat am Donnerstag Verluste verbucht. Er ging mit einem Minus von 0,9 Prozent bei 25.043,57 Zählern aus dem Handel. Damit konnte er sich aber über der wichtigen 25.000er-Marke behaupten. Auch beim MDAX ging es nach unten. Er verlor 0,8 Prozent auf 31.479,01 Punkte. Der Nebenwerte-Index SDAX gab 0,6 Prozent nach auf 17.983,05 Punkte.
Belastet wurde der deutsche Leitindex insbesondere von Airbus. Das Papier war mit minus 6,7 Prozent der stärkste Verlierer des Tages im DAX. Hintergrund ist, dass der Ausbau der Produktion weiter hinter den Planungen zurückbleibt. Zudem hatten Experten mit höheren Auslieferungszahlen gerechnet, als der Konzern nun für 2026 prognostiziert. Schwach zeigten sich im DAX auch BASF und RWE, die beide 2,4 Prozent nachgaben.
Deutlich nach oben ging es hingegen bei Rheinmetall. Die Aktie ging mit einem Plus von 2,9 Prozent als Tagesgewinner im DAX aus dem Handel. Stark zeigten sich auch Vonovia und Hannover Rück mit jeweils plus 1,6 Prozent.
Im MDAX präsentierten sich Knorr-Bremse (plus 4,1 Prozent), Aroundtown (plus 3,9 Prozent) und LEG Immobilien (plus 2,6 Prozent) besonders stark.
Deutlich nach unten ging es im MDAX hingegen bei Flatexdegiro (minus 8,6 Prozent), Freenet (minus 8,2 Prozent) und Krones (minus 7,1 Prozent). Bei Krones belasteten schwache Jahreszahlen. Bei Freenet sorgte eine Verkaufsempfehlung der Schweizer Großbank UBS für Druck. Bei Flatexdegiro hatten sich Anleger eine höhere Gewinnprognose für das laufende Jahr erhofft.
Im SDAX zeigt sich Ottobock deutlich erholt. Das Papier kann heute 4,1 Prozent zulegen und ist damit stärkster Wert des Tages im Nebenwerte-Index. Salzgitter (plus 2,9 Prozent) und Siltronic (plus 2,4 Prozent) zeigten sich ebenfalls stark. Heidelberger Druck, SMA Solar und Mutares waren hingegen mit Verlusten von bis vier Prozent die schwächsten Titel.
Heute, 19:46