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20.01.2020 Markus Bußler

Gold: Palladium spielt verrückt – und was das bedeutet

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Palladium

Der Palladiumpreis spielt verrückt. Palladium verzeichnete am Freitag den höchsten Kursgewinn an einem Tag seit dem Jahr 2008. Palladium klettert mittlerweile den 19. Tag in Folge. Und das hat es bislang noch nicht gegeben. Experten suchen Argumente zu finden – von einem Angebotsengpass ist die Rede. Und von weiter steigenden Kursen. Anleger sollten Vorsicht walten lassen und sich nicht von der Euphorie anstecken lassen.

Der Palladiumpreis entwickelt sich derzeit parabolisch. Und wie es bei einer parabolischen Bewegung so ist: Niemand kann genau sagen, wie weit diese Euphorie führt. Doch solche Charts enden in der Regel nicht gut. Sprich: Anleger die sich jetzt von der Euphorie anstecken lassen, laufen Gefahr, in eine bevorstehende (deutliche) Korrektur hinein zu kaufen. Parabolische Bewegungen locken häufig Glücksritter an – doch sie sind dazu angetan, den Anlegern eine blutige Nase zu verpassen.

Interessant ist jedoch etwas Anderes: Schon kurz vor der Jahrtausendwende feierte Palladium eine starke Aufwärtsbewegung und läutete damit die Rallye bei den Edelmetallen ein, die den Goldpreis von rund 300 Dollar auf über 1.900 Dollar hievte und Silber auf rund 50 Dollar brachte. Gibt es eine Garantie dafür, dass Palladium abermals eine entsprechend Vorreiterrolle haben wird? Natürlich nicht. Doch das Chance/Risiko-Verhältnis ist aus heutiger Sicht sowohl bei Gold als auch bei Silber und auch Platin deutlich besser als bei dem überhitzten Palladiumpreis.

Palladium (ISIN: XC0009665529)

Zudem sehen die Aktien einiger Goldproduzenten, unter anderem die des weltweit größten Goldproduzenten Nemwont Goldcorp, danach aus, als wollten sie nach oben ausbrechen. Auch dies sollte ein Zeichen sein, dass Gold in den kommenden Monaten weiter steigen wird. Anleger sollten die Schwächephase des Goldpreises nutzen, um Positionen in ausgesuchten Goldwerten aufzubauen. Die Chancen auf ein gutes Jahr 2020 stehen nach wie vor gut.

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