Europäische Bankaktien schlossen den gestrigen Dienstag mit einem starken Rebound ab. Die Branchenvertreter stiegen durch die Bank weg stark an und verarbeiteten damit neue Meldungen aus den USA zum Iran-Krieg. Auch die Papiere der Deutschen Bank gehörten zu den Gewinnern.
Was für eine Achterbahnfahrt bei Finanzwerten in Europa. Das Börsensegment gehört zu denjenigen Sektoren, die besonders stark verloren, seit Israel und die USA den Iran angegriffen haben. Anleger trennten sich besonders von Aktien, wie der Deutschen Bank, die sich 2025 übermäßig stark entwickelt hatten.
Gestern kam es nun zu einem ersten Rebound-Versuch. Das Branchenbarometer Euro Stoxx Banks legte 4,1 Prozent zu und setzte damit ein Ausrufezeichen. Auch die Notierung der Deutschen Bank konnte mit einem Plus von mehr als drei Prozent überzeugen. Aussagen von US-Präsident Donald Trump hatten die Hoffnung genährt, dass der Konflikt zeitnah enden könnte, beziehungsweise die USA Schiffe durch die Straße von Hormus eskortieren würden.
Für Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄR gefolgt sind, war indes schon am Freitag Schluss bei der Aktie der Deutschen Bank. Denn die Papiere wurden unglücklich bei 27,00 Euro ausgestoppt. Diese Marke wurde gestern wieder überschritten. Allerdings liegt die 200-Tage-Linie nun bei 29,68 Euro, der GD50 gar bei 31,58 Euro. Damit ist das Chartbild mehr als angeschlagen und rät zum Abstandhalten.
Die Situation bei Bankaktien dürfte in den nächsten Wochen hochvolatil bleiben. Es hängt viel davon ab, wann der Krieg im Iran beendet ist und wie stark die dadurch ausgelösten Bremsspuren für die Konjunktur in Europa und Deutschland werden. Anleger sollten vorerst an der Seitenlinie bleiben und abwarten. Zumindest steht für Anleger am Ende bei der Empfehlung ein Plus von rund 31 Prozent zu Buche.
Heute, 08:13