++ 30 Aktien im ultimativen Krisencheck ++

Top-Tipp Derivate: Auf Nummer sicher

Top-Tipp Derivate: Auf Nummer sicher
Foto: Thomas Lohnes/GettyImages
Commerzbank AG -%
Fabian Strebin 13.04.2024, 09:30 Fabian Strebin

Die Commerzbank hatte 2024 bisher einen starken Lauf. Doch die Zinswende rückt immer näher. Anleger, die nicht direkt in die Aktie investieren wollen, bekommen hier eine ­Alternative an die Hand.

Das Jahr 2024 war für Aktionäre der Commerzbank bisher ein voller Erfolg, denn das Papier konnte seit Jahresanfang eine Performance von rund 24 Prozent einfahren. Das war besser als der Durchschnitt der europäischen Bank-Aktien, gemessen am Euro-Stoxx-Banks. Der Branchenindex brachte es bisher „nur“ auf etwa 18 Prozent Plus. Auf Sicht von rund drei Jahren sieht es mit einem Plus von mehr als 160 Prozent noch besser aus. Dabei schuf die erfolgreiche Sanierung durch den ehemaligen Deutsche-Bank-Manager Manfred Knof die Grundlage. Er wurde Anfang 2021 zur Commerzbank geholt, um einen ambitionierten Sanierungsplan durchzusetzen. Der stand vorab zwar schon fest, aber dem alten Vorstand rund um Chef Martin Zielke fehlte die Kraft und der Rückhalt, um ihn durchzusetzen. Was wenige für möglich hielten, ist Knof in nicht einmal drei Jahren geglückt: Die größten Probleme, die die Commerzbank seit der Finanzkrise begleitet hatten, wurden beherzt angegangen. So litt das Geldhaus wie viele deutsche Institute unter zu hohen Kosten, bei gleichzeitig zu geringeren Erträgen. Knof kam dabei aber maßgeblich die im Sommer 2022 von der EZB eingeleitete Zinswende zugute. Diese sorgte aus operativer Sicht für ordentlichen Rückenwind bei der Commerzbank, die sehr abhängig vom allgemeinen Zinsniveau ist. Denn der Großteil der Erlöse wird im Kreditgeschäft erzielt. So konnten die dafür am aussagekräftigsten Nettozinserträge im vergangenen Jahr nochmals um rund 30 Prozent im Vergleich zu 2022 auf 8,4 Milliarden Euro erhöht werden. Auch im vierten Quartal wurde mit 2,13 Milliarden Euro noch ein sehr guter Wert erzielt. 

Lesen Sie jetzt weiter
  • Die 4 aktuellsten Ausgaben als PDF oder online als Artikel auf der Website lesbar - jederzeit und überall verfügbar
  • Zugang zu DER AKTIONÄR+ für zusätzliche Investmentchancen
  • Monatlich kündbar für volle Flexibilität ohne langfristige Bindung
4 Wochen testen:
Statt 33,00 € nur 9,90 €
DER AKTIONÄR MAGAZIN auf unterschiedlichen mobilen Geräten

Sie sind bereits Abonnent von DER AKTIONÄR E-Paper? Jetzt anmelden.

Aktuelle Ausgabe

30 Top-Aktien im Check: Hier müssen Anleger reagieren!

Nr. 13/26 8,90 €
Paypal Sofortkauf Im Shop kaufen Sie erhalten einen Download-Link per E-Mail. Außerdem können Sie gekaufte E-Paper in Ihrem Konto herunterladen.

Buchtipp: Kapitalismus und Marktwirtschaft

In diesem bahnbrechenden Buch bietet Jonathan McMillan eine neue Perspektive auf unser Wirtschaftssystem. Er zeigt, dass Kapitalismus und Marktwirtschaft nicht das Gleiche sind, und deckt dabei einen grundlegenden Fehler in unserer Finanzarchitektur auf. Das hat handfeste Konsequenzen – gerade für Europa.

McMillan stellt die Probleme der Eurozone in einen größeren historischen Zusammenhang und entwickelt einen radikalen, aber durchdachten Reformvorschlag. Dabei wird klar: Wer eine freie und demokratische Gesellschaft im 21. Jahrhundert bewahren will, kommt an einer neuen Wirtschaftsordnung nicht vorbei.

Kapitalismus und Marktwirtschaft

Autoren: McMillan, Jonathan
Seitenanzahl: 208
Erscheinungstermin: 18.04.2024
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-86470-943-2

Preis: 24,90 €