BYD hat den Umsatz 2025 auf 803,96 Milliarden Yuan (116,3 Milliarden Dollar) gesteigert. Plus 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Nettogewinn lag bei 32,6 Milliarden Yuan (4,72 Milliarden US-Dollar). Minus 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und unter den Erwartungen der Analysten. Dennoch sendete das Management positive Signale für die nächsten Monate: Die Aktie steht vor einem neuen Kaufsignal.
BYD begründete den Margenrückgang vor allem mit einem veränderten Produktmix. Zugleich betonte das Management, dass sich die chinesische Autoindustrie derzeit in einer brutalen „Knockout-Phase“ befinde.
Positiv: Das Auslandsgeschäft entwickelt sich zunehmend zum neuen Wachstumstreiber: 2025 stiegen die Exporte auf rund 1,05 Millionen Autos. Damit wurde erstmals die Marke von einer Million Einheiten geknackt.
Für 2026 peilt BYD statt zuletzt 1,3 Millionen mittlerweile 1,5 Millionen verkaufte Stromer auf Auslandsmärkten an. Das wird sich langfristig positiv auf die Marge auswirken. BYD erzielt pro verkauftem Auto außerhalb Chinas weitaus höhere Gewinne im Vergleich zu China.
Weiterer Pluspunkt: Anfang März präsentierte der Konzern die zweite Generation der Blade Battery sowie seine Flash-Ladetechnologie. Nach Unternehmensangaben lässt sich der Akku damit in nur fünf Minuten von 10 auf 70 Prozent laden. Damit hat BYD im Vergleich zur Konkurrenz sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal.
Heute, 08:45