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Krieg im Iran: Unsichere Lage, Ölpreise steigen nach Trump‑Rede deutlich

Krieg im Iran: Unsichere Lage, Ölpreise steigen nach Trump‑Rede deutlich
Foto: ChatGPT
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Marion Schlegel Heute, 06:48 Marion Schlegel

Die Lage im Nahen Osten treibt die Ölpreise erneut kräftig nach oben. US-Präsident Donald Trump stellte in einer Rede weitere militärische Schritte gegen Iran in Aussicht – ein klares Signal gegen eine schnelle Entspannung. Die Märkte reagierten prompt: Die Ölpreise verteuerten sich erneut, nachdem es zuletzt zu einer kurzen Entspannung gekommen war.

Trump machte das iranische Regime für Angriffe auf Öltanker und Nachbarstaaten verantwortlich und kündigte harte Vergeltung innerhalb der kommenden Wochen an. Zwar betonte er, dass Gespräche mit Teheran weiterliefen, doch gleichzeitig verschärft sich die Unsicherheit. Marktteilnehmer hatten auf eine Richtungsentscheidung gehofft – stattdessen überwiegt nun die Sorge vor einer längeren Eskalation.

Brent-Öl (ISIN: FTREFF000001)

Trump erklärte in seiner Rede, die USA seien auf dem Weg, alle militärischen Ziele "sehr bald" zu erreichen. Bis dahin werde es im Iran noch heftige Angriffe geben: "Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie zurück in die Steinzeit versetzen, wo sie hingehören."

Besonders kritisch bleibt die Lage in der Straße von Hormus. Seit Beginn des Konflikts ist der Verkehr dort nahezu zum Erliegen gekommen. Die Meerenge ist eine zentrale Schlagader für den globalen Energiehandel – entsprechend massiv sind die Auswirkungen auf die Preise. Eine schnelle Normalisierung ist laut Experten nicht in Sicht.

Die Ölpreise sind nach Trumps Rede stark gestiegen. Ein Barrel der US-Rohöl-Sorte WTI kostete zuletzt 104,21 Dollar pro Barrel. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet am Donnerstagmorgen 107,48 Dollar. Am Vortag war der Preis wegen der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs zeitweise noch unter die Marke von 100 Dollar gefallen.

Unterm Strich bleibt die Lage angespannt: Geopolitische Risiken dominieren das Marktgeschehen und halten die Energiepreise auf hohem Niveau. Dies spielt natürlich weiterhin Energieproduzenten wie etwa Eni in die Karten. Die immer noch günstig bewertete Aktie des sehr gut aufgestellten Konzerns mit solider Bilanz bleiben nach wie vor attraktiv. Anleger bleiben mit einem Stopp bei 16,50 Euro dabei.

Eni (WKN: 897791)

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