AMSTERDAM (dpa-AFX) - Argenx
Mit dem Zukauf will Argenx seine immunologischen Therapien um das in der Entwicklung befindliche Medikament FB102 mit dem Anti-CD122-Antikörper ausbauen. Das Entwicklungsprogramm verfügt laut Mitteilung bereits über einen klinischen Proof-of-Concept bei Vitiligo (Pigmentstörung) und Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) und besitze das Potenzial, bei zahlreichen weiteren Autoimmunerkrankungen eingesetzt zu werden.
Argenx will mindestens eine Mehrheit der Aktien angedient bekommen. Das Geschäft unterliegt den Angaben zufolge keiner Finanzierungsklausel und werde vollständig aus den vorhandenen liquiden Mitteln von Argenx finanziert. Der Abschluss der Übernahme wird - vorbehaltlich der üblichen Vollzugsbedingungen - im dritten Quartal erwartet.
Der gebotene Preis entspreche einem Aufschlag von etwa 86 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs (VWAP) der Aktie seit der Veröffentlichung positiver Phase-1b-Daten des Medikaments FB102 zur Hautkrankheit Vitiligo am 9. Juli 2026, hieß es./err/lew/men
Quelle: dpa-AFX
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