Die Berliner Wahl hat die Debatte über eine Vergesellschaftung befeuert – und die Vonovia-Aktie erneut unter Druck gesetzt. Kein Wunder, schließlich ist rund ein Viertel des Gesamtbestands des Wohnungskonzerns betroffen. DER AKTIONÄR zeigt, welcher Schaden genau Vonovia im Falle einer Enteignung droht.
- Rund 135.000 Berliner Wohnungen von Vonovia könnten von einer Vergesellschaftung betroffen sein.
- Der Verkehrswert des betroffenen Bestands liegt überschlägig bei rund 22,7 Milliarden Euro.
- Damit wäre rund ein Viertel des Gesamtbestands von Vonovia betroffen.
Vonovia weist für Berlin 138.245 Wohnungen und einen Verkehrswert von 23,24 Milliarden Euro aus. Bei einem Selbstbehalt von 3.000 Wohnungen wären überschlägig rund 135.000 Wohnungen betroffen.
Unter der Annahme, dass die 3.000 Wohnungen dem Berliner Durchschnitt entsprechen, entfiele auf den betroffenen Bestand ein Verkehrswert von rund 22,74 Milliarden Euro. Dieser Betrag ist die Grundlage für die folgenden Beispielrechnungen.
Vonovias Berliner Bestand entspricht damit rund 26 Prozent der insgesamt etwa 531.000 Wohnungen des Konzerns. Gemessen am Verkehrswert entfallen auf Berlin rund 28 Prozent des gesamten Immobilienportfolios von 84,45 Milliarden Euro. Nach Abzug des Selbstbehalts wären rund 135.000 Wohnungen beziehungsweise etwa 25 Prozent des gesamten Wohnungsbestands betroffen.
Was genau droht diesem mächtigen Berlin-Bestand des Wohnungskonzerns im Falle einer Vergesellschaftung?
Heute, 08:01
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