Elon Musk blickt aus den USA nach Sachsen-Anhalt. Im Netz wird im Falle einer AfD-Regierung bereits auf Chancen durch neue Investitionen seitens des reichsten Mannes der Welt spekuliert – doch wie realistisch ist das?
Die Anfangseuphorie von Elon Musk für seine Fabrik im Herzen des Landes des Erfinders des Automobils ist deutlich abgeebbt. Bereits nach dem Baustart 2020 gab es Debatten um den Wasserbedarf des Werkes. Dann verübte die linksextremistische Gruppierung „Vulkangruppe“ einen Brandanschlag auf einen Strommast in der Nähe des Werks – worauf Elon Musk 2024 die Fabrik besuchte.
Die Verkäufe waren in den letzten Jahren enttäuschend, die Auslastung der Gigafactory in Berlin-Brandenburg in Grünheide soll zuletzt nur noch 50 bis 60 Prozent betragen haben. Doch es gibt Lichtblicke: Im August wurden 3.034 Neuzulassungen von Tesla in Deutschland gemeldet - ein Plus von 110 Prozent.
„Frei arbeiten“
Entdeckt Elon Musk Deutschland wieder als Investitionsstandort für sich – vielleicht eines Tages sogar für den Bau von Humanoiden oder Raketen-Infrastruktur? Der AFD-Spitzenkandidat Ulrich Sigmund macht sich offenbar Hoffnung und sagte im Zuge des Wahlkampfes: „Ich will, dass Unternehmer Freiheit haben, geschützt werden und frei arbeiten können. Deshalb lade ich Elon Musk gerne wieder ein – für eine Gigafactory oder andere Produktion. Starlink wird in den kommenden Monaten und Jahren auch interessant. Wir sind offen für internationale Investoren, die einen Vorteil in konservativer Politik sehen.“
🇩🇪 Siegmund on Elon Musk:
— Catch Up (@CatchUpFeed) September 6, 2026
"I'm proud and grateful, because these are the people who create value. He's a visionary, someone who has built a lot.
I've invited him before to move the Gigafactory from Brandenburg to us. Because Brandenburg allows permanent demonstrations there.… pic.twitter.com/2Sg9D4s0En
Hoffnung: Sachsen-Anhalt wächst schneller
Das wäre ein gewaltiger Impuls für das kleine Bundesland. Sachsen-Anhalt hatte 2025 ein BIP von 81,8 Milliarden Euro, womit der Anteil am Deutschland-BIP nur 1,8 Prozent betrug. Daher könnte laut der Grok-KI eine große Musk-Fabrik Sachsen-Anhalts Wirtschaftsleistung dauerhaft um etwa 3 bis 6 Prozent anheben und in den besten Jahren bis zu zwei Prozent Prozentpunkten Extra-Wachstum bringen.
Dass Musk tatsächlich seinen X-Tweets auch konkrete Projekte folgen lässt, scheint jedoch zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich – siehe neues AKTIONÄR TV und Grok-Grafiken. Erst wenn Großprojekte wie eine Produktion von Humanoiden für Europa spruchreif werden, könnten sich Bundesländer wie Brandenburg oder eben Sachsen-Anhalt Chancen ausrechnen.
Gut gemacht!
— Elon Musk (@elonmusk) September 6, 2026
Fazit: Eine große Tesla-Investition (neue Gigafactory oder Verlagerung aus Brandenburg) ist unwahrscheinlich. Kleinere, symbolische oder ergänzende Schritte (Starlink, Gespräche, Zulieferer) sind eher möglich, aber kein Selbstläufer.
Dringend: KI-Schutz für Berlin
Sofort investiert werden dürfte hingegen in den Schutz vor KI-Attacken. Beim digitalen Angriff auf Berlin verweisen die Grünen auf einen „Daten-Super-Gau" und der CDU-Sicherheitsexperte Kiesewetter auf eine „Katastrophe noch nicht absehbaren Ausmaßes". Dabei geht es offenbar auch um geleakte Daten zur Gesamtverteidigung. Im Depot 2030 gibt es daher heute eine neue Transaktion im Bereich KI-Schutz. Einfach hier für alle Transaktionen im Depot 2030 und TFA-Depot freischalten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: SpaceX, Tesla.
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