SpaceX wird am Dienstag nach US-Börsenschluss Zahlen für das dritte Quartal vorlegen. Die Wall Street erwartet einen Umsatz in Höhe von 12,9 Milliarden Dollar. Der Gewinn wird auf 15 Cent je Aktie geschätzt. Die Deutsche Bank und Bernstein Research haben bereits vor den Zahlen ihre Kaufempfehlungen für die Aktie erneuert.
Deutsche Bank Research hat die Aktie erneut mit einer Kaufempfehlung „ausgestattet“. Das Kursziel liegt bei 235 Dollar belassen. Die kurzfristige Nachfrage nach Rechenleistung sowie die Preisdynamik dürften die Schätzungen für Raumfahrt-, Telekom- und Techunternehmen für 2027 nach oben treiben, schrieb Edison Yu in einem Ausblick auf die anstehenden Quartalszahlen. Für 2028 und darüber hinaus sieht der Analyst dagegen Unsicherheit, zumal die Aktie zunehmend stärker mit dem KI-Sektor als mit der Raumfahrtbranche korreliere.
Noch etwas weiter hat sich Douglas Harned von Bernstein Research aus dem Fenster gelehnt. Der Analyst sieht für die Aktie Potenzial bis 248 Dollar.
Die Wall Street erwartet im dritten Quartal von SpaceX einen Umsatz in Höhe von 12,9 Milliarden Dollar, 1,88 Milliarden Dollar Nettogewinn und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 15 Cent.
Der wichtigste Wachstumstreiber für SpaceX dürfte im dritten Quartal die KI-Sparte gewesen sein: Für sie werden 6,3 Milliarden Dollar Umsatz erwartet – mehr als für die Satellitenkommunikation mit 4,9 Milliarden Dollar. Doch SpaceX plant zugleich Investitionen von 19,6 Milliarden Dollar, davon 16,9 Milliarden in KI. Anleger dürften deshalb weniger auf den Umsatz allein als auf Auslastung, Profitabilität und den weiteren Finanzierungsbedarf der Rechenzentren achten.
News erwarten die Investoren auch für Starlink. Der Konsens erwartet 14,2 Millionen Abonnenten und einen monatlichen Durchschnittsumsatz je Kunde von 65,05 Dollar. Für das Raumfahrt-Business stehen 41 Raketenstarts und 1,43 Milliarden Dollar Umsatz im Modell.
Die Messlatte für SpaceX liegt. Kein Wunder, bei der extrem sportlichen Bewertung. Entscheidend wird, ob SpaceX nicht nur stark wächst, sondern auch zeigen kann, dass sich der KI-Ausbau und die übrigen Großinvestitionen nachhaltig rechnen.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: SpaceX, Tesla.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Aktien der SpaceX befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
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