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18.06.2021 Maximilian Völkl

Siemens: Das wird nicht einfach

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Siemens

Auf dem Kapitalmarkttag in der kommenden Woche soll Siemens die eigenen Ziele anheben. Der neue Konzernchef Roland Busch will damit den Kapitalmarkt zufriedenstellen. Auch wenn sich der Umbau künftig noch stärker auszahlen sollte, dürfte es nicht gerade einfach werden, noch höhere Ziele zu erreichen.

Im vergangenen Quartal haben mit Digital Industries, Mobility, Smart Infrastructure und Siemens Healthineers die wichtigsten Bereiche des neuen Siemens-Konzerns die Zielspanne von Ex-Chef Joe Kaeser bei der Marge bereits erreicht. Noch vor einem Jahr galten diese als ambitioniert, doch die Erholung der Wirtschaft und vor allem in der Automobil- und Maschinenbaubranche spiegeln sich in den Zahlen wider – was die bereits zweimal erhöhten Prognosen für das laufende Jahr untermauern.

Mit der neuen Strategie und den laut Handelsblatt möglichen neuen Zielen will Busch auf dem Kapitalmarkttag nun erstmals selbst ein starkes Zeichen setzen. Klar ist aber auch: Sollen die Margen weiter steigen, muss gerade in der Smart Infrastructure noch viel passieren. Hier hinkt Siemens den Wettbewerbern hinterher. Doch gelingt es, das Hardware-Know-How mit dem digitalen Wissen zu verbinden, ist noch deutlich mehr drin. Es ist gleichzeitig der einzige Weg, die führende Position bei der Industrie 4.0 zu verteidigen und sich dem Cloud-Angriff der Tech-Riesen aus den USA zu erwehren.

Siemens (WKN: 723610)

Neue Ziele dürften am Markt gut ankommen. Klar ist, dass Siemens dann aber auch liefern muss. Die Voraussetzungen dafür stimmen jedenfalls. Der DAX-Titel bleibt ein Basisinvestment für konservative Anleger. Gewinne laufen lassen!