08.12.2016 Thomas Bergmann

Rallye - Draghi ist gut zum DAX

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DAX
Trendthema

Die Europäische Zentralbank hat zwar nicht ganz das gemacht, was die Marktteilnehmer von ihr erwartet hatten. Unter dem Strich ist die jüngste Entscheidung der europäischen Notenbanker aber im Sinne der Aktionäre. Nach einem kurzen Rücksetzer unter die Marke von 11.000 Punkten hat der DAX umgehend wieder Feuer gefangen. Das neue Jahreshoch liegt bei 11.148 Punkten.

Schützenhilfe Draghis

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat wie erwartet den Leitzins unverändert belassen und auch ihr gewaltiges Wertpapierankaufprogramm verlängert. bis mindestens
Ende des Jahres 2017 verlängert. Für kleinere Irritationen sorgte, dass die Notenbank ab April monatlich nur noch 60 Milliarden Euro statt 80 Milliarden Euro in den Markt pumpen will. Dies habe leicht negativ überrascht, sagte Helaba-Expertin Viola Julien in einer ersten Reaktion. Dafür fließen die Milliarden noch bis Dezember in den Markt und nicht bis September, wie von den meisten Experten prognostiziert. Außerdem hat Draghi Notenbänker darauf hingewiesen, dass das Programm bei Bedarf jederzeit wieder ausgeweitet werden kann.

Long only!

DER AKTIONÄR hat seinen Lesern zum Handelsstart am Mittwoch den Einstieg auf der Long-Seite empfohlen. Der Turbo-Optionsschein mit der WKN DGH2BL (Kaufkurs: 11,32 Euro) liegt seitdem schon 21 Prozent vorne. Wer noch nicht investiert ist, sollte einen Rücksetzer abwarten, alle anderen bleiben an Bord und ziehen den Stopp auf Einstandskurs nach.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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