07.05.2020 Michel Doepke

Nel: Das ist zu wenig...

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Nel

Nel hat die Zahlen zum ersten Quartal 2020 veröffentlicht. Beim Umsatz verzeichnet die Gesellschaft nur einen moderaten Anstieg und verpasst damit die Erwartungen deutlich, unter dem Strich schreibt die Gesellschaft wie erwartet rote Zahlen. Den langfristigen Ausblick bestätigt das norwegische Wasserstoff-Unternehmen.

Nel verbuchte im Berichtszeitraum einen Umsatz von 126,5 Millionen Norwegische Kronen, was damit leicht über dem Wert des ersten Quartals 2019 (122,4 Millionen Kronen) lag. Analysten rechneten indes mit einer dynamischen Steigerung der Erlöse auf 154 Millionen Kronen.

Beim bereinigten EBITDA traf Nel in etwa die Schätzung der Analysten. Die Gesellschaft verzeichnete einen Verlust von 41,7 Millionen Kronen, 40,4 Millionen wurden prognostiziert. Dafür stieg der Auftragsbestand deutlich um 46 Prozent auf 590 Millionen Kronen.

Pandemie im Blick

Nel halte an der Wachstumsstrategie fest. Die Auswirkungen der Covid-19-Situation im Bezug auf Zeit und Umfang seien derzeit wenig absehbar. Die Pandemie wirkt sich laut dem Unternehmen negativ auf die finanziellen Ergebnisse aus.

Nel (WKN: A0B733)

Gerade beim Umsatz konnten Anleger von Nel mehr erwarten. Die Gesellschaft befindet sich allerdings in einer komfortablen finanziellen Situation, um sich der Gewinnschwelle sukzessive zu nähern, weiter in die Technologie zu investieren und die Corona-Pandemie ohne größere Turbulenzen zu überstehen. Investierte Anleger üben sich in Geduld und bleiben an Bord. Die langfristigen Aussichten sind intakt.