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20.04.2021 Thorsten Küfner

Lufthansa: Das könnte zu einem Problem werden

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Deutsche Lufthansa

Die Stimmung bei den europäischen Arlines ist schlecht. Und dies liegt nicht nur an den Problemen durch die Corona-Pandemie. denn am Horizont zeichnet sich bereits ab, dass sich Lufthansa, IAG oder Air France-KLM bald noch stärkere Konkurrenz aus Asien erhalten werden.

So verspricht das Abkommen CATA der Fluggesellschaft Qatar Airways einen deutlich besseren Zugang auf den europäischen Markt. Dieser soll für die Airline innerhalb von fünf Jahren vollständig geöffnet werden. In Deutschland hat Qatar Airways beispielsweise 35 Flüge pro Woche. Durch CATA soll diese Zahl erhöht werden, langfristig soll es gar keine Grenze mehr geben. Darüber hinaus soll Qatar Airways auch die Möglichkeit erhalten, direkte Frachtflüge aus der EU in andere Drittstaaten durchzuführen. 

Lufthansa-Sprecherin Sandra Courant hatte gegenüber aero.de betont: "Ebenso wie unsere Tarifpartner sehen wir das Abkommen sehr kritisch." Sie wies zudem auf die ohnehin schwierige Situation der europäischen Airlines hin: "Vor dem Hintergrund der beispiellosen Krise und der damit verbundenen Überkapazitäten ist eine Neubewertung des Vorhabens nötig." Mehr dazu lesen Sie hier.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Das Marktumfeld für die Lufthansa bleibt weiterhin rau. Auch deshalb drängt sich ein Einstieg bei der Aktie nicht auf, zumal sich zuletzt das Chartbild wieder etwas eingetrübt hat. Wer investiert ist, sollte den Stoppkurs bei 9,50 Euro beachten. 

Hinweis: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Deutsche Lufthansa.