14.11.2013 Michael Herrmann

K+S: Trendwende nach den Zahlen?

-%
DAX
Trendthema

K+S ist der große Verlierer im diesjährigen DAX-Ranking. Heute Morgen hat der Konzern nun seine neuesten Quartalszahlen vorgelegt. DER AKTIONÄR zeigt, ob diese die Hoffnung auf eine nachhaltige Trendwende schüren.

K+S musste im dritten Quartal deutlich kleiner Brötchen backen. Der Umsatz schrumpfte im dritten Quartal um 98,9 Millionen Euro auf 817,7 Millionen Euro. Das operative Ergebnis EBIT I sackte sogar um 39,9 Millionen Euro auf 115,8 Millionen Euro ab. Das entspricht einem Rückgang um gut ein Viertel. K+S spricht selbst davon, dass der weltweite Kalimarkt im dritten Quartal von erheblicher Unsicherheit geprägt war.

Gemischtes Ergebnis

Analysten rechneten allerdings bereits mit einem sehr schwachen Quartal. Im Schnitt beim Umsatz hatten sie einen Umsatzrückgang um gut zehn Prozent auf 822,8 Millionen Euro erwartet und mit einem um 30 Prozent auf 109,7 Millionen Euro geschrumpften EBIT gerechnet. Somit blieb K+S beim Umsatz leicht unter den Erwartungen, beim Ergebnis aber leicht darüber. Für das Gesamtjahr erwartet K+S nun einen annähernd stabilen Umsatz von rund 3,9 Milliarden Euro. Bereinigt dürfte dabei ein Gewinn von etwas weniger als 400 Millionen Euro übrig bleiben.

Jetzt abonnieren: TSI Premium schließt aufgrund hoher Nachfrage in Kürze
30 Prozent Rendite pro Jahr. Insgesamt 56.125 Prozent Rendite seit 1995. Ein Vermögen in Höhe von 8,43 Millionen Euro, geschaffen aus gerade einmal 15.000 Euro. Das sind die Performance-Kennziffern, hinter denen das bewährte TSI Premium-System steht. Das System, das Aktien wie Nordex, Sky, ProSieben & Co frühzeitig erkennt, das Gewinne laufen lässt und Verluste begrenzt. Seine Beliebtheit führt jetzt dazu, dass in Kürze ein Bestellstopp eingeführt wird. Nur noch wenige Plätze sind verfügbar. Entscheiden Sie sich jetzt für ein Abonnement, ehe Ihnen nur noch die Möglichkeit bleibt, sich in eine Warteliste einzutragen.

Verstärkte Sparmaßnahmen

Um sich zukünftig wieder besser zu schlagen, hat der Konzern zusätzliche Spar-Aktivitäten im Programm „Fit für die Zukunft“ gebündelt. K+S will demnach in den nächsten drei Jahren insgesamt 500 Millionen Euro mehr Kosten einsparen, als bisher geplant. Allein im Jahr 2014 peilt K+S eine Kostenreduktion von gut 150 Millionen Euro. Die Sparmaßnahmen sollen sich zwar in erster Linie auf Sachaufwendungen beziehen. Ein Personalabbau sei aber auch möglich.

Kursfeuerwerk

Anleger zeigen sich hocherfreut über die Zahlen und Ankündigungen des Kali- und Salzkonzerns. Vor allem die Sparanstrengungen dürften positiv ankommen. Damit sind die Hoffnungen auf eine nachhaltige Trendwende zumindest gestiegen. Charttechnisch hat sich das Bild bereits deutlich aufgehellt. Damit dürfte die Aktie nun Kurs auf das alten Zwischenhochs von 23,75 Euro nehmen.