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06.05.2015 Werner Sperber

K+S AG: Überraschung!; Börsenwelt Presseschau II

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Die Fachleute von Focus Money erinnern an den enormen Preisverfall für Kalisalz Mitte des Jahres 2013. Damals kostete eine Tonne dieses Düngemittel-Rohstoffs 270 Euro, im Sommer 2014 wurden 279 Euro bezahlt und zum Ende vergangenen Jahres 291 Euro. Die Notierung der auf Kali und Salz spezialisierten K+S AG erholte sich in diesem Zeitraum ebenfalls. Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner sieht den Konzern auf dem Weg zurück ins dicke Geschäft. Die Erschließung des Kalisalzvorkommens in der kanadischen Provinz Saskatchewan nimmt endlich Fahrt auf. Ab dem nächsten Jahr sollen dort 2,9 Millionen Tonnen Kalisalz pro anno abgebaut werden. K+S profitiert zudem vom schwachen Euro; mit jeden 0,10 Dollar welche für einen Euro weniger bezahlt werden müssen, steigt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von K+S um je 50 Millionen Euro. K+S AG möchte die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres am Dienstag, 12. Mai, vorlegen und dürfte dabei überraschen. Die höchste Schätzung für den Gewinn je Aktie beträgt 1,17 Euro. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger die mit einem KGV von 12 für dieses und 13 für nächstes Jahr bewertete Aktie kaufen. Das Kursziel beträgt 40 Euro und der Stop-Loss sollte bei 27,90 Euro gesetzt werden.

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