13.09.2019 Michael Schröder

Infineon: Entscheidung noch vor dem Wochenende

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Infineon Technologies
Trendthema

Auch nach sieben Handelstagen mit grünen Vorzeichen könnten die Bullen bei DAX und Co am Drücker bleiben. Hochrangige Berater von US-Präsident Donald Trump denken dem Vernehmen nach über einen übergangsweisen Deal im Handelsstreit mit China nach. Neben den Strafzinsen nimmt EZB-Chef Mario Draghi ab Anfang November die milliardenschweren Anleihekäufe wieder auf. Reichen die Impulse, damit die Infineon-Aktie das nächste Kaufsignal generieren kann?

An der Großwetterlage hat sich bei Infineon zuletzt wenig geändert. Die strukturellen Treiber sind weiter intakt. Die langfristigen Wachstumsperspektiven unverändert gut. An der Nachrichtenfront herrscht unverändert Funkstille bei dem Halbleiterkonzern.

Die Stimmung auf dem Parkett bleibt weiter gut. In diesem Umfeld ist es der DAX-Aktie zuletzt eindrucksvoll gelungen, sich von den jüngsten Tiefstständen zu lösen. Mittlerweile hat sich der Titel sogar bis an eine richtungsweisende Chartmarke vorgearbeitet und kratzt derzeit am Verlaufshoch aus dem Juli bei 18,23 Euro.

Wird diese Hürde – nach einer kurzen Konsolidierung – überwunden, wäre der Weg aus charttechnischer Sicht in Richtung 21,50 Euro geebnet. Danach könnte die Aktie wieder Kurs auf die alten Hochs bei 25 Euro nehmen. Die zuletzt überwundenen horizontalen Widerstände im Bereich von 16,50/16,80 Euro und 14,90 Euro dienen bei einem Rücksetzer als erste Unterstützungszonen.

Infineon Technologies (WKN: 623100)

Wird der chrttechnische Widerstand überwunden, dann können Anleger das Kaufsignal zum Auf- oder Ausbau einer Position nutzen. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf weiter steigende Kurse beim DAX-Konzern.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Akien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.